Seite 2 von 6 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 40 von 120

Thema: Beschwichtigungssignale

  1. #21
    Administrator Avatar von LUNA
    Registriert seit
    04.09.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    23.461

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von schrecker82 Beitrag anzeigen
    Hier sieht man (finde ich) das "züngeln" als Beschwichtigung ganz gut:
    Zitat Zitat von THP 2013 Beitrag anzeigen
    @ Julia

    ...das ist ein schönes Video, um das Beschwichtigungsverhalten zu zeigen.
    Es hat doch keiner bestritten, dass es die Signale gibt. Dass im Video beschwichtigt wird, dürfte selbst dem Dümmsten auffallen.

    Es geht doch primär darum, wie sich Hund und Mensch verständigen.
    Steffie
    Es gibt für alles eine Zeit:
    eine Zeit der Freude, der Stille, des Schmerzes und auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung

    Du fehlst mein


  2. #22
    Erfahrener Benutzer Avatar von anka3.4.09
    Registriert seit
    02.04.2010
    Ort
    Rietberg
    Beiträge
    3.355

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen

    ich bin zwar nicht Daniela aber ich schreib mal was dazu.
    ängstliche und auch aggressive Hunde kann man mit Kopf abwenden oder sich klein machen ( das letztere nicht bei aggressiven Hunden ) beschwichtigen.
    Seitlich statt frontal auf den Hund zugehen .. Blick abwenden (aggressive Hunde dabei trotzdem im Blick behalten ) bei richtig ängstlichen Hunden kann man auch mal ein gähnen imitieren ..
    Genau das meine ich. Wenn uns ein freilaufender Hund begegnet der z.B. auf seinem Hof ist, fangen wir das trödeln an. Anka ist sofort am schnuppern und der Hund wird kaum beachtet. Auch ich wende den Blick ab und gehe einen großen Bogen wenn es möglich ist.

    vom Handy gesendet

    Liebe Grüße von Daniela und Oskar (Anka immer im Herzen)

  3. #23
    Super-Moderator Avatar von fine
    Registriert seit
    07.09.2008
    Ort
    Gründau
    Beiträge
    19.239

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Martina+Caete Beitrag anzeigen
    Danke Steffie!!!

    Wäre schön, wenn es so einfach wäre! Aber zu glauben, man könne den Hund "lesen" und mit ihm auf Augenhöhe kommunizieren, ist brandgefährlich!! Die Diskussion im CM-Thread, wie viele Beschwichtigunssignale der Hund zeigt und was seine Körpersprache wohl bedeuten mag, macht mich sprachlos! Ob man es wahrhaben will oder nicht: Es gibt einfach Hunde, genau wie Menschen, die ticken nicht sauber und sind selbst für Fachleute nicht im Ansatz einzuschätzbar. Das haben CM und viele seiner Kollegen sicher schon öfter schmerzhaft erfahren. Manchen Hunden ist nicht zu helfen!

    Viele Grüße
    Martina+Caete
    Claudia mit Felix & Bowie

    Claudia@retriever-pfotenfreunde.de

  4. #24
    Gast
    Gast

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Hanni Beitrag anzeigen
    Wenn sich meine Hündinnen bei einer Konfrontation mit anderen (fremden)
    Hunden unsicher fühlen, drehen sie den Kopf weg, um Stress zu vermeiden.
    Das habe ich schon oft beobachtet. Oder sie laufen einen Bogen.

    Wenn auf meinen Rüden ein fremder Hund zukommt, den er nicht einschätzen kann,
    legt er sich abwartend auf den Boden und lässt den anderen friedlich herankommen.
    Oder er bleibt stehen und senkt die Rute. Er signalisiert, dass er keinen Stress möchte.

    Nach dem Essen züngeln Hunde nicht, sie putzen sich Lefzen und Nase. Das sieht ganz
    anders aus. Jedenfalls bei meinen Hunden.

    Wenn sie den Kopf zur Seite drehen, gucken sie dabei nach unten und keinesfalls
    interessiert irgendwohin. Wenn ein Hund interessiert wohin guckt, macht er das
    mit gehobenem Kopf und aufgestellten Ohren. Das sieht auch ganz anders aus.

    Das sind die "Signale" bzw. Verhaltensweisen, die ich bei meinen Hunden beobachtet habe. Ich finde schon,
    dass man sie bestimmten Situationen zuordnen kann.
    Besser hätte ich es nicht schreiben können!

  5. #25
    Administrator Avatar von LUNA
    Registriert seit
    04.09.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    23.461

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Hanni Beitrag anzeigen
    Wenn sich meine Hündinnen bei einer Konfrontation mit anderen (fremden)
    Hunden unsicher fühlen, drehen sie den Kopf weg, um Stress zu vermeiden.
    Das habe ich schon oft beobachtet. Oder sie laufen einen Bogen.

    Wenn auf meinen Rüden ein fremder Hund zukommt, den er nicht einschätzen kann,
    legt er sich abwartend auf den Boden und lässt den anderen friedlich herankommen.
    Oder er bleibt stehen und senkt die Rute. Er signalisiert, dass er keinen Stress möchte.

    Nach dem Essen züngeln Hunde nicht, sie putzen sich Lefzen und Nase. Das sieht ganz
    anders aus. Jedenfalls bei meinen Hunden.

    Wenn sie den Kopf zur Seite drehen, gucken sie dabei nach unten und keinesfalls
    interessiert irgendwohin. Wenn ein Hund interessiert wohin guckt, macht er das
    mit gehobenem Kopf und aufgestellten Ohren. Das sieht auch ganz anders aus.

    Das sind die "Signale" bzw. Verhaltensweisen, die ich bei meinen Hunden beobachtet habe. Ich finde schon,
    dass man sie bestimmten Situationen zuordnen kann.
    Das durfte ich auch schon alles beobachten, ist mir jetzt nicht sooo neu

    Aber wie sieht es mit ..
    Beschwichtigungssignale werden gegenüber Menschen....

    Denkst du auch, dass UNS die Hunde was mitteilen mittels Beschwichtigung?
    Steffie
    Es gibt für alles eine Zeit:
    eine Zeit der Freude, der Stille, des Schmerzes und auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung

    Du fehlst mein


  6. #26
    Administrator Avatar von LUNA
    Registriert seit
    04.09.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    23.461

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von HP2010 Beitrag anzeigen
    Besser hätte ich es nicht schreiben können!
    Glaub ich sofort
    Steffie
    Es gibt für alles eine Zeit:
    eine Zeit der Freude, der Stille, des Schmerzes und auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung

    Du fehlst mein


  7. #27
    Gast
    Gast

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Steffie Beitrag anzeigen
    Das durfte ich auch schon alles beobachten, ist mir jetzt nicht sooo neu

    Aber wie sieht es mit ..



    Denkst du auch, dass UNS die Hunde was mitteilen mittels Beschwichtigung?
    Wenn Dir das alles nicht neu ist, kannst Du die verschiedenen
    Verhaltensweisen wie "zur Seite gucken", "züngeln" usw. ja zuordnen.

    Und ja, ich glaube, Hunde machen sowas Menschen gegenüber auch.
    Hab ich öfter auf Hundeplätzen gesehen (sehen müssen), wo mit Hunden
    sehr ruppig umgegangen wurde. Die Hunde haben sich nicht zu wehren getraut
    (sonst hätte es Kloppe gegeben) und versucht, der Situation durch "Signale"
    (ich nenne das mal so) zu entkommen.

    Aber wie gesagt, ich bin kein Hundepsychologe, das sind nur meine
    persönlichen Beobachtungen.

    Ich glaube aber auch, dass man als Mensch nicht alle Signale imitieren kann.

    Gut, es ist einfach, sich wegzudrehen und wegzugucken. Blinzeln kann man
    auch. Ob man es allerdings immer punktgenau trifft, kann ich nicht beurteilen.

    Aber es ging ja darum, als Mensch die Signale bei Hunden zu erkennen, um einer
    Situation im Vorfeld die Problematik zu nehmen.
    Geändert von Gast (22.01.2015 um 20:16 Uhr)

  8. #28
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.09.2008
    Ort
    Meinerzhagen
    Beiträge
    119

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Hanni Beitrag anzeigen
    Aber es ging ja darum, als Mensch die Signale bei Hunden zu erkennen, um einer
    Situation im Vorfeld die Problematik zu nehmen.
    Und genau DAS funktioniert nicht!!! Es würde nämlich bedeuten, dass wir Körpersprache der Hunde sicher lesen und verstehen können. Genau so ist es aber nicht!

    Viele Grüße
    Martina+Caete

  9. #29
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
    Registriert seit
    07.09.2008
    Ort
    Mainz
    Beiträge
    11.833

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Steffie Beitrag anzeigen
    Es hat doch keiner bestritten, dass es die Signale gibt. Dass im Video beschwichtigt wird, dürfte selbst dem Dümmsten auffallen.

    Es geht doch primär darum, wie sich Hund und Mensch verständigen.

    Drum hab ich ja auch ein Video mit zwei Hunden genommen - ich hab gesucht, aber keines gefunden wo die Hunde versuchen mich deutlich zu beschwichtigen.

  10. #30
    lebt im Outback Avatar von JKM + Joschi
    Registriert seit
    04.11.2008
    Ort
    Willich
    Beiträge
    5.243

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Hundesprache: Körpersprache beim Hund richtig verstehen


    Wenn Menschen die Körpersprache von Hunden falsch interpretieren, kann die Situation schnell gefährlich werden. Wie man die Signale des Tieres deutet.

    Auch Ariane Ullrich bestätigt: «Das Fehlinterpretieren der Hundesprache ist eine der häufigsten Quellen für Unfälle.» Ullrich ist Verhaltensbiologin und Mitglied im Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV). Ein typisches Beispiel ist das Wedeln mit dem Schwanz. Entgegen der allgemeinen Meinung ist es nicht automatisch ein Zeichen für Freude und Freundlichkeit. «Es bedeutet zuallererst einmal Aufregung», sagt Ullrich. «Die kann sowohl positiv sein, als auch Spannung ausdrücken.»
    http://www.berlin.de/special/haustiere/3259836-2840263-hundesprache-koerpersprache-beim-hund-ri.html

    Sind dann nicht auch Beschwichtigungssignale eine Form der "Hundesprache" = Körpersprache?

    Und ich denke, dass Hunde untereinander sich klarer und sauberer verständigen können, es die meisten Menschen untereinander...
    So wie Problemhunde eine teilweise andere "Sprache" gebrauchen als unsere wohlbehüteten Couchpotatos.
    Kaethe mit AMY Hu und Cailin
    unser Trio, Josch, Bogy u. Leavy unvergessen

    10 Jahre Retriever-Netzwerk


  11. #31
    Administrator Avatar von LUNA
    Registriert seit
    04.09.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    23.461

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    So wie Problemhunde eine teilweise andere "Sprache" gebrauchen als unsere wohlbehüteten Couchpotatos.
    Das bedeutet, dass wir, die mit "normalen" Hunden leben, die Sprache der Problemhunde gar nicht deuten können?
    Steffie
    Es gibt für alles eine Zeit:
    eine Zeit der Freude, der Stille, des Schmerzes und auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung

    Du fehlst mein


  12. #32
    lebt im Outback Avatar von JKM + Joschi
    Registriert seit
    04.11.2008
    Ort
    Willich
    Beiträge
    5.243

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Steffie Beitrag anzeigen
    Das bedeutet, dass wir, die mit "normalen" Hunden leben, die Sprache der Problemhunde gar nicht deuten können?
    Sorry, Steffie, DAS habe ich nicht geschrieben.
    Das wäre eine Behauptung, die ich mir nie erlauben würde, weil ich fast alle hier gar nicht persönlich kenne und somit auch nicht den Umgang mit eigenen und/oder anderen Hunde beurteilen kann.

    Ich kenne meine Couchpotatos und habe viele Problemhunde kennengelernt.
    Somit traue ich mir schon zu, den Unterschied ein ganz klein wenig, im Vergleich zu den unzähligen Fachleuten, einzuschätzen.
    Kaethe mit AMY Hu und Cailin
    unser Trio, Josch, Bogy u. Leavy unvergessen

    10 Jahre Retriever-Netzwerk


  13. #33
    Erfahrener Benutzer Avatar von Steffilein
    Registriert seit
    25.02.2013
    Ort
    Werne
    Beiträge
    2.740

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    j
    ich bin zwar nicht Daniela aber ich schreib mal was dazu.
    ängstliche und auch aggressive Hunde kann man mit Kopf abwenden oder sich klein machen ( das letztere nicht bei aggressiven Hunden ) beschwichtigen.
    Seitlich statt frontal auf den Hund zugehen .. Blick abwenden (aggressive Hunde dabei trotzdem im Blick behalten ) bei richtig ängstlichen Hunden kann man auch mal ein gähnen imitieren ..
    Danke!


    Hunde sind nicht unser ganzes Leben,
    aber sie machen unser Leben ganz.
    (Roger Caras)

  14. #34
    Gast
    Gast

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Martina+Caete Beitrag anzeigen
    Und genau DAS funktioniert nicht!!! Es würde nämlich bedeuten, dass wir Körpersprache der Hunde sicher lesen und verstehen können. Genau so ist es aber nicht!

    Viele Grüße
    Martina+Caete
    Würdest Du hierzu mal wissenschaftliche Quellen einstellen mit Beispielen,
    wo das belegt ist?

    Im Umkehrschluss würde Deine Aussage bedeuten, dass ich und vielleicht andere
    von Hunden und deren Körpersprache absolut keine Ahnung haben.

    Dass z.Bsp. ein Hund, der mir die Zähne zeigt, mir vielleicht gar nicht
    drohen würde? Dass ich in dieser Situation die "Sprache" des Hundes
    falsch deuten könnte? Vielleicht ist er zu mir friedlich, wenn er mich
    anfletscht?

    Nun gut, ich lasse mich gerne belehren.

  15. #35
    Administrator Avatar von LUNA
    Registriert seit
    04.09.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    23.461

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von JKM + Joschi Beitrag anzeigen
    Sorry, Steffie, DAS habe ich nicht geschrieben.
    Das wäre eine Behauptung, die ich mir nie erlauben würde, weil ich fast alle hier gar nicht persönlich kenne und somit auch nicht den Umgang mit eigenen und/oder anderen Hunde beurteilen kann.

    Ich kenne meine Couchpotatos und habe viele Problemhunde kennengelernt.
    Somit traue ich mir schon zu, den Unterschied ein ganz klein wenig, im Vergleich zu den unzähligen Fachleuten, einzuschätzen.
    Käthe, das war keine Feststellung, sondern eine Frage allgemein .
    Steffie
    Es gibt für alles eine Zeit:
    eine Zeit der Freude, der Stille, des Schmerzes und auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung

    Du fehlst mein


  16. #36
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    07.09.2008
    Ort
    Meinerzhagen
    Beiträge
    119

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Cornelia, lies doch mal in dem von mir eingestellten Link unter Kritik.

    Wo finde ich denn die wissenschaftlichen Quellen, dass wir die Körpersprache der Hunde sicher einschätzen können?

    Viele Grüße
    Martina+Caete
    Geändert von Martina+Caete (22.01.2015 um 22:00 Uhr)

  17. #37
    Erfahrener Benutzer Avatar von Alf-Män
    Registriert seit
    29.07.2014
    Ort
    Hagen
    Beiträge
    1.677

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Ich kenne das Buch Calming Signals auch, finde es mega-interessant und kann auch vieles mitnehmen und unterschreiben.Interessant und gut geschrieben finde ich auch die Bücher von Stanley Coren (Wie Hunde denken und fühlen, Die Geheimnisse der Hundesprache etc.)
    Und ja, ich glaube auch, daß die Hunde mit uns kommunizieren, jeder auf seine Weise.
    Aber ich finde es fatal, daß so oft nur die einzelnen Worte genannt werden wie "Züngeln", "Blinzeln","Augen zusammenkneifen"....
    Ich muß immer den gesamten Hund sehen, denn manchmal können diese Signale mit einer bestimmten Körperhaltung etwas ganz anderes aussagen. Und auch das ist von Hund zu Hund verschieden.

    Und ich muß Käthe zustimmen: Die sogenannten Problemhunde (= Hunde mit Problemen) haben oft keine "allgemeingültige" Sprache. Das kann jeder bestätigen, der mehrere Hunde (die ja schon verschieden sind) hat und zusätzlich noch Pflegehunde, da besonders die Abgabehunde, aufnimmt. Wenn ich mich da immer auf diese "Schlagwörter" verlassen hätte, wäre ich aber ziemlich häufig aufgelaufen.....
    Liebe Grüsse

    Barbara mit Dougy , Quotenterrier Klara und Pepper

    und Ronja, Alf,Tess und Goetz im Herzen

  18. #38
    Erfahrener Benutzer Avatar von Alf-Män
    Registriert seit
    29.07.2014
    Ort
    Hagen
    Beiträge
    1.677

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Zitat Zitat von Martina+Caete Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    schaut doch auch mal hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Beschwi...nal_%28Hund%29

    Turid Ruugas ist nicht unumstritten, auch mal unter Kritik lesen. Ich persönlich halte es für vermessen und gelinde gesagt unmöglich per Körpersprache mit einer artfremden Spezies kommunizieren zu wollen. Niemand weiß wirklich, welche Sprache die Tiere sprechen! Sie tun das sicher, aber wir können diese Sprache nicht. Da ist viel zu viel Spekulation und Wunschdenken.

    Viele Grüße
    Martina+Caete
    "Beschwichtigungswahn" das ist gut!!
    Danke für diesen Link und das Aufmerksam machen auf den Unterpunkt Kritik.
    Liebe Grüsse

    Barbara mit Dougy , Quotenterrier Klara und Pepper

    und Ronja, Alf,Tess und Goetz im Herzen

  19. #39
    A new story... Avatar von Jesse
    Registriert seit
    13.09.2008
    Ort
    Winterberg
    Beiträge
    3.044

    Standard AW: Beschwichtigungssignale

    Also, wenn ich an meinem niedrigen Wohnzimmertisch ein Schnitzel esse, während mein Hund daneben sitzt (nein, Karlson hat nicht gebettelt, der hat nur geguckt...) und hofft, dass er was abbekommt- dessen Wunsch ich jedoch nicht direkt nachkomme, weswegen er aufdringlich wird und mir halb auf den Schoß gerutscht kommt und ich im dann meine Zähne zeige indem ich die Oberlippe hochziehe und er daraufhin die Lefzen leckt, die Blick abwand und sich in einem Meter Entfernung auf den Teppich legt...

    ...dann würde ich doch behaupten, dass da körpersprachliche Interaktion zwischen Mensch und Hund statt gefunden hat!? Und da nehme ich mir jetzt auch glatt die Arroganz raus zu behaupten, dass ich mich da nicht täusche!

    Frei übersetzet würde ich sage lief der Dialog etwa so statt:

    Ich: "Pass mal auf mein Freund, wann du was von meinem Schnitzel abbekommst entscheide ich, sonst werd ich garstig!"
    Karlson: "Ok Mama, bitte schimpf nicht- ich höre schon auf!"

    Hunde sind clever- sie lernen sehr schnell unsere Körpersprache zu deuten...schneller als wir ihre lernen. Sicherlich hat er auf das Zähne zeigen nicht reagiert, weil es hündisch ist- aber weil er gelernt hat, was ICH damit sagen will. Natürlich machen sie unterschiede zwischen Mensch und Hund, dennoch sind sie auf gleiche Weise in der Lage sie zu deuten. Hingegen glaube ich nicht, dass der Hund sich in seiner Körpersprache einen "Dialekt" zugelegt hat, den er nur bei Menschen anwendet. Einzelne Verhalten und Zeichen sicherlich, aber auch nur dann, wenn wir sie (vielleicht auch unbewusst) verstärkt haben. Diese dürften dann aber doch recht individuell sein- und eben nicht angeboren und von Artgenossen gelernt.
    A Preferential Mystery A New Story (LR/R 04.01.2015)
    Karlson von der Hollen-Hardt (LR/R 20.01.2006-28.07.2014)

  20. #40
    Administrator Avatar von LUNA
    Registriert seit
    04.09.2008
    Ort
    Wuppertal
    Beiträge
    23.461

    Standard AW: Beschwichtigungssignale


    Anzeige
    Zitat Zitat von Jesse Beitrag anzeigen
    Also, wenn ich an meinem niedrigen Wohnzimmertisch ein Schnitzel esse, während mein Hund daneben sitzt (nein, Karlson hat nicht gebettelt, der hat nur geguckt...) und hofft, dass er was abbekommt- dessen Wunsch ich jedoch nicht direkt nachkomme, weswegen er aufdringlich wird und mir halb auf den Schoß gerutscht kommt und ich im dann meine Zähne zeige indem ich die Oberlippe hochziehe und er daraufhin die Lefzen leckt, die Blick abwand und sich in einem Meter Entfernung auf den Teppich legt...
    Unter Umständen reicht aber auch ein "Ab auf deine Decke" oder so.
    Wenn ich meinem Hund die Zähne zeige, dann nur weil ich ihn anlächle.
    Steffie
    Es gibt für alles eine Zeit:
    eine Zeit der Freude, der Stille, des Schmerzes und auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung

    Du fehlst mein


Seite 2 von 6 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •