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Thema: Golden Retriever mit Übergangswirbel/Gleitwirbel/Cauda Equina

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Standard Golden Retriever mit Übergangswirbel/Gleitwirbel/Cauda Equina

    Hallo,

    mein (nicht ganz klar ob reinrassiger) Golden Retriever Rüde fast 4 Jahre hat jetzt nach digitalem Röntgen, CT und Kernspint die Diagnosen Übergangswirbel L8 Typ 4, Gleitwirbel, Cauda Equina, Foramenstenose, Bandscheibenprolaps, Spondylose, Osteochondrose (kleines Stück Wirbelendplatte) und HD (C und D, momentan keine Coxarthrose), sowie Radiculitis beidseits bekommen.

    Aufgrund einer zunehmenden Schmerzsymptomatik und Abnahme des Stellreflex es vor allem hinten links wurde er Anfang letzter Woche minimalinvasiv operiert.

    Der Platz im Foramen ist jetzt doppelt so gross und die Bandscheibe fast komplett zurück gerutscht.
    Momentan hat er 30 Tage Leinenruhe mit langsamen Belastungsaufbau.
    Golden Retriever-technisch schwierig. Er ist eher der unruhige, quirlige Typ.

    Ich hoffe die neurologischen Beschwerden gehen wieder ganz zurück. Nach der kompmetten Abheilungsphase sollen die Schmerzen deutlich weniger werden.

    Was mir momentan Sorgen macht ist die Spondylose. Hat von euch jemand Erfahrungen mit dem Krankheitsbild und kann mir Tips geben wie ich darauf positiv Einfluss nehmen kann?
    Es stand im Entlassungsbrief, dass eine starke Zunahme der seitlichen Spondylose das Risiko bengen würde, dass wieder ein Nervenengpass entsteht.

    Mit Physio stehe ich schon in Kontakt. Wor wollen Anfang Januar beginnen.

    Er war wohl nicht der Überlegteste Kauf vor 2 1/2 Jahren, aber ich wünsche mir für ihn noch ein paar schmerzfreiere unbeschwertere Jahre als das letzte Jahr.

    Ich wollte jetzt auf jeden Fall mal Vitamin B-Komplex geben und er bekommt Grünlippmuschel.

    LG,
    Alex

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Golden Retriever mit Übergangswirbel/Gleitwirbel/Cauda Equina

    Ich habe zum Glück keine Erfahrung mit diesem Krankheitsbild, aber Euch wünsche ich alles Gute und das der arme Kerl bald ein besseres und schmerzfreies Leben führen kann.
    Ob man Gesundheitsrisiken vor dem Kauf minimieren kann ? Ich weis nicht, für mich ähnelt der Hundekauf mitlerweile eher einem Griff in die Lostrommel Und zwar nicht nur bei Hunden von Kleinanzeigen.

    Vieleicht hast Du ja auch Lust Dich zu registrieren?

    Liebste Grüße von Sandra

  3. #3
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
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    Standard AW: Golden Retriever mit Übergangswirbel/Gleitwirbel/Cauda Equina

    Hallo erstmal

    Immer schwierig da von Erfahrungen zu sprechen. So sagte mir mal ein Arzt "Lass deinen Hund springen, mit 1,5 wird der eh spätestens ne neue Hüte brauchen, da sind wir froh über jeden Muskel, den er aufgebaut hat" -> mit 6 Jahren bekam er schließlich erst sichtbare Probleme mit der Hüfte...L7S1 ist da auch schon verschoben gewesen inkl. Verknöcherung - er ist jetzt 11,5 Jahre und keine neurologischen Ausfälle sind zu beobachten.

    Gleiches bei der Spondy. Ich sehe beruflich bedingt Bilder, da fragt man sich "Wie kann dieser Hund überhaupt noch gerade laufen bei diesem Rücken?" (und das sind dann Sekundärbefunde, wo eigentlich wegen einer ganz anderen Sache mal geröngt wurde) und dann hast du wieder Hunde, die schon bei kleinen Zacken ständig schmerzhaft sind und neurologische Ausfälle haben.

    Physio ist schonmal ein sehr guter Ansatz, da man den Hund als "Ganzes" betrachten muss. Hat er hinten Probleme wir er vermutlich auch vorne welche bekommen (also Folge von Fehlbelastungen), drum ist das schonmal viel wert, wenn da überall raufgeguckt und vorallem unterstützt wird.

    Hilft jetzt nicht viel weiter, soll dir aber Mut machen Wichtig ist für mich immer, dass das Tier keine Schmerzen hat. Im Zweifel dort auch mal schauen was die Physio so sagt (die haben ja oft Geheimtipps neben der Schulmedizin, die es sich lohnt auszuprobieren, bevor man in die normale Schmerzmittelkiste greift, so dass man auch noch ne Steigerung in der Hinterhand hat).

    Gute Besserung für deinen Jung :

  4. #4
    Unregistriert
    Gast

    Standard AW: Golden Retriever mit Übergangswirbel/Gleitwirbel/Cauda Equina

    Danke für Eure Beiträge. Er sollte aus einer Zucht stammen. Allerdings wohl nicht aus dem Verband.

    Der angebliche Züchter hat aber auf meine Anfrage damals als es noch hiess es sei eine schwere Hüftdysplasie gar nicht erst reagiert. Da hiess es auch bei uns man müsse nichts tun solange er gerne läuft.

    Zwischendurch gab es schon Vermutungen er käme vielleicht aus Polen.
    Er ist sehr ängstlich und sehr unruhig und ich werde immer wieder anhesprochen, ob das ein Hoverwart ist auf Grund seiner Übergrösse...
    Wie auch immer er kann ja am Wenigsten dafür.

    Heute ist der erste Tag für ihn ohne Rimadyl und er macht sich prima. Er kriegt das Bein zum Pieschen wieder hoch, er kann sich unten lecken ohne dass man Sorge haben muss, dass er gleich umfällt.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    129

    Standard AW: Golden Retriever mit Übergangswirbel/Gleitwirbel/Cauda Equina


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    Einer unserer verstorbenen Rüden hatte auch eine CE Operation, die aber leider nur etwas über 1 Jahr half. Allerdings war er zum OP Zeitpunkt auch schon 10,5 Jahre alt.
    Liebe Grüße von Annette und der Samsebärgang reloaded

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