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Thema: Welpengruppen pro und contra

  1. #21
    I ♥ Black Dogs Avatar von vovve
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Zitat Zitat von Daima Beitrag anzeigen
    Eine gut geführte Welpengruppe kann ein großer Gewinn sein. Und ich denke nicht, dass durch so eine Gruppe keine vernünftige Bindung entsteht, eher im Gegenteil.
    Klar kann eine gut geführte Welpengruppe ein Gewinn sein. Ich habe weiter oben versucht zu erklären, was der Unterschied zwischen Bindung und Prägung ist, und nur um letztere geht es mir.

    Natürlich ist es für einen Einzelhundhalter ein Aspekt, wie Hundekontakte geschehen können. Wenn du, Marina, schreibst, "so viele geballte Übungsmöglichkeiten würde ich im Alltag nicht einmal in 14 Tagen zusammen bekommen", glaube ich aber nicht, dass ich das für mich und meinen Welpen so wollte. Langsam und behutsam ist mein Weg, den jungen Hund an neue soziale Situationen führen. Anders das spezifische Training, das ich von Anfng an gemacht habe. Das hat es Tamu und mir übrigens ermöglicht, quasi nebenher die BH-Prüfung mitzunehmn, ohne sonderliche Vorbereitung.

    Ich verdamme Welpengruppen weder noch sehe ich sie als das Allheilmittel.
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  2. #22
    lebt im Outback Avatar von JKM + Joschi
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Vielleicht stehe ich gerade auf der Leitung, wozu brauchts's irgendeine Gruppe, ob Welpen oder ältere Hunde, resp. Hundetraining um ein gute Bindung aufzubauen?
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  3. #23
    I ♥ Black Dogs Avatar von vovve
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Zitat Zitat von Daima Beitrag anzeigen
    Bei uns darf auch jeder mit Sicht, Hörzeichen oder Pfeife arbeiten. so wie es eben für jeden passt.
    Hier kann man auch in allen mir bekannten Welpengruppen pfeifen. Nur macht's für mich keinen Sinn, in einer Gruppe wie auf einer Insel mein eigenes Training durchzuziehen.
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  4. #24
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Zitat Zitat von JKM + Joschi Beitrag anzeigen
    Vielleicht stehe ich gerade auf der Leitung, wozu brauchts's irgendeine Gruppe, ob Welpen oder ältere Hunde, resp. Hundetraining um ein gute Bindung aufzubauen?

    Das ist ganz einfach: es gibt extrem viele Leute die absolut keine Ahnung von Hunden haben, sich aber so nen süüüüüßen kleinen Furz anschaffen. Und dann stehn se da. Und suchen sich ne Welpengruppe, wo ihnen erstmal gezeigt wird, wie man Bindung aufbaut. Wo man ihnen erklärt, wie die nächsten Wochen/Monate laufen werden. Und manch einer wünscht sich das eben in Verbindung mit einem Welpenspiel und "Blabla" mit Gleichgesinnten. Es gitb da echt Leute draußen, die denken "Hund anschaffen, läuft von alleine...".

    Ob man das braucht oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden und ist auch abhängig davon, wie man sonst so lebt. Ich hab viele Hundefreunde, ich hab Stadt fußläufig in der Nähe, Feld und Wald in wenigen Minuten mit dem Auto erreichbar. Tierparks, Buße, Bahnhof, was weiß ich - "Sozialisierung" ist da nicht das Problem. Aber es gibt Leute die wissen nichtmal, dass man nem Hund vielleicht mal verschiedene Untergründe zeigen könnte, dass man ihm zeigen kann "Pass auf, wenn ich da rüber gehen, da kannst du mir vertrauen, das schaffen wir zusammen". Nein, die Zerren, ziehen, werden Laut - und dann wollte ich als Welpe auch nicht mehr mitmachen.

    Ich sehs beinahe täglich auf der Arbeit. Junger Hund, das dritte mal oder so beim TA. "Dann bitte mal auf die Waage und wenn möglich sitzen lassen".

    "Klaaar, Sitz kann der, seit er 8 Wochen alt ist! Komm mal her, hier her hab ich gesagt, da drauf, nein, drauf hab ich gesagt. Sitz...nein Sitz. Ich hab Sitz gesagt. Machst du jetzt wohl Sitz? SITZ! Ey, wieder drauf da...bleiben...bleiben...halt...und jetzt mach Sitz. Siiihiiitz. Komm schon...Sitz! SITZ JETZT! Nee, tut mir leid, heute kann ers nicht"

    Tja, das sind dann oft (nicht immer) Leute die noch nie nen Hund hatten, aber ja ein Buch gelesen haben, und die Eltern vom Lebensgefährten hatten ja immer nen Hund früher, da ist schon genug Erfahrung da...aber Hundeschule? Nein, sowas brauchen wir nicht,haben die Hunde vom Lebensgefährten auch nie gebraucht. Da finde ich dann eine Welpengruppe nicht verkehrt. Nicht unbedingt für den Hund Sondern für den Menschen.

    Ist doch wie bei Krabbelgruppen für Babys. Ich war nicht in sowas und glaube ich bin "ganz okay" geworden, so wie sicher viele von euch, die sowas auch nicht hatten *lach* Aber ich denke für junge Eltern ist das sau viel wert, wenn sie mal mit Gleichgesinnten quatschen können, ihre Erfahrungen teilen, Fragen stellen und vor allem "sich Verstanden fühlen". Und für die kleinen ists n toller "Nebeneffekt "

  5. #25
    lebt im Outback Avatar von JKM + Joschi
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Danke, Julia, für die Ausführliche Erklärung . Es der Sicht absoluter Anfänger betrachtet ...

    Ich war und bin der Meinung, das eine gute Bindung sich zwischen Halter, Familie und Welpe bzw. Hund aufbauen sollte und man dafür keinen Hundetrainer braucht.
    Unsere Hunde vor Josch, die keinen Trainer kennenlernten, hatten eine super Bindung zu allen Familienmitglieder.

    Das ist wohl zu naiv gedacht, unter dem Aspekt deines Beitrags betrachtet scheint es nicht unüblich zu sein. ;-)
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  6. #26
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Halloi,

    ja, es gibt Plätze wo die Gruppen geteilt werden in Welpen, die gut zueinander passen, von der Größe her und auch vom Alter. Ich habe so einen Platz mal in Berlin kennengelernt, aber sowas ist wohl eher selten.
    Dann muß man einfach gucken wo Welpen , die passen, da sind.

    Bindung - Prägung
    mh, Prägung hat m.E. nicht nur mit dem Verhalten zu tun.
    Als Beispiel: wenn ganz junge , noch gar nicht abgabebereite, Welpen in den ersten Wochen kaum Kontakt zu Menschen haben, dann findet keine Prägung auf den Menschen statt. Bzw. ist es später schwer mit so einem Hund eine Bindung aufzubauen.
    Bindung ist für mich, wenn der Hund bei seinem Menschen ist.
    Prägung beginnt wesentlich vorher und geht dann , wenn er bei seinem Menschen ist noch weiter.

    Also , ich bin mit meinen Hunden lediglich in eine Welpengruppe gegangen, damit mein Hund mit gleichaltrigen Artgenossen spielen kann.
    manche kleine Übungen haben wir mitgemacht, aber sehr vieles auch nicht.
    Einfach , weil ich meinen Hunden alles was sie lernen sollten alleine beigebracht habe. So konnte ich auch auf das individuelle Lerntempo eingehen.....in einer Welpengruppe müssen alle das Gleich zum gleichen Zeitpunkt lernen, unnd das obwohl es auch da Altersunterschiede gibt, die wesentlich zu beachten sind.
    Und ich wollte alles meinen Hunden so beibringen wie ich es für richtig halte und nicht andere, die jeden Hund gleich behandeln.
    Vor allem war mir sehr wichtig, daß ich alle Übungen mit dem Welpen/Junghund zunächst ohne Ablenkung beibringen wollte und erst wenn diese gefestigt sind, dann auch mit Ablenkung.
    Ich persönlich finde es schrecklich wenn Welpen, die gerne Artgenossenkontakt aufnehmen wollen, auf so einem Platz daran gehindert werden und lernen müssen still zu sein.
    Tja, da denke ich einfach : Mensch ist Spielverderber
    un dich sehe es ja hier in der mobilen Hundeschule, wo es so gehandhabt wird,
    das gefällt mir überhaupt nicht.
    Der HUnd geht j anicht alleine zur Welpengruppe, sondern zusammen mit seinem Menschen und so ist es auch ein gemeinsames schönes Erlebnis, auch der HUnd sieht es so, jedenfalls war es bei meinen so.

    Wieviel ein Hund in der Welpengruppe lernt ist für mich unerheblich. Gut ist es schon , wenn sie im Spiel alles erproben können.

    Für mich drängt sich ein Beispiel ein, ja ich weiß Mensch und Tier vergleichen......
    aber Kinder und Hunde, sind beide in einer ähnlichen Phase.
    Dann müsste man ja auch einem Kind verweigern in einer Gruppe gleichaltriger zu spielen....weil sie da nichts lernen ?
    Nun , einfach spielen mit Argenossen Mensch oder Tier, ist ein großer Teil der Sozialisierung und prägt auch das spätere Verhalten.
    Und für mich nicht negativ,sondern positiv.

    Kochen lernen, Schulaufgaben lernen, Sitz Platz usw. lernen, das ist eine ganz andere Sache und das eine schliesst das andere ja nicht aus.
    Das eine ist Freiziet und das andere ist eben lernen auf anderer Ebene.

    Grüßel Marion

  7. #27
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
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    Zitat Zitat von JKM + Joschi Beitrag anzeigen
    Danke, Julia, für die Ausführliche Erklärung . Es der Sicht absoluter Anfänger betrachtet ...

    Ich war und bin der Meinung, das eine gute Bindung sich zwischen Halter, Familie und Welpe bzw. Hund aufbauen sollte und man dafür keinen Hundetrainer braucht.
    Unsere Hunde vor Josch, die keinen Trainer kennenlernten, hatten eine super Bindung zu allen Familienmitglieder.

    Das ist wohl zu naiv gedacht, unter dem Aspekt deines Beitrags betrachtet scheint es nicht unüblich zu sein. ;-)

    Wie gesagt, meine haben das auch ohne Welpengruppe hinbekommen und ich kenne viele, die das auch geschafft haben Durch Beruf und Freizeit (eben dem Hundeplatz und der Ausbildung zum Trainer dort) sieht man aber wirklich Dinge, wo man sich denkt "Hä? echt jetzt? Das ist doch logisch..." - aber für manche ist es das eben nicht. Die sind dafür auf andere Themengebieten wieder fit und denken sich wahrscheinlich "Diese Kerz macht das aber umständlich, dabei ist das doch selbsterklärend".

  8. #28
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Ich habe hier in der Umgebung leider keine gute geführte Welpengruppe gefunden und sollte hier noch einmal ein Welpe einziehen, dann geht auch er sicher nicht in eine solche.
    Hundeschule, um eben andere Hunde kennen zu lernen und von ihnen zu lernen ist für mich okay und ausreichend.


    Einem Halbruder von meiner Finja wurde übrigens in einer Welpengruppe von einem größeren und deutlich schwerer Welpen so auf den Rücken gesprungen, dass er ab da massive Probleme damit hatte. Die Trainer waren der tollen Meinung, man solle die Hunde alleine agieren lassen.
    Herzliche Grüße
    Monika mit Hund Finja
    .

  9. #29
    zuviel hier... Avatar von Klara&Major
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Ich habe mich bei Mika bewusst dafür entschieden, dass der freie Kontakt nur mit erwachsenen, gut sozialisierten Hunden, die ich kenne, stattfindet. Dazu ist es so, dass Percy mit ihr eine "Welpengruppe" ohne freies Spielen besucht hat.

    Was wir davon haben ist ein Hund, der sehr gut verträglich mit Hunden in allen Formen, Farben und Altersklassen ist. Und dass sie niemals unaufgefordert auf andere Hunde zuläuft. Nach dieser positiven Erfahrung würde ich es immer wieder so machen.

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    liebe Grüße Mika mit Nicole

  10. #30
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    Was ich noch zu meinem geschriebenen ergänzen möchte:

    es kommt natürlich darauf an wo man wohnt, wie das Umfeld ist.

    Hätte ich mit Jimmy noch in Berlin gewohnt, dann wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen in eine Welpengruppe zu gehen.
    Dann wäre ich, wi emit meinen anderen Hunden, die ich in Belrin hatte, jeden Tag zu Auslaufgebiet Grunewaldsee gefahren.
    Denn dort trifft man immer Hunde, große und kleine, alte und junge, und auch passende Welpen. Sodaß man damit eine gute Sozialisierung hinbekommt und der Hund auch die Möglichkeit zum Spielen hat.

    Aber hier gibt es fast keine Hundekontakte, weil ihre Menschen das eben nicht wollen. und die meisten Hunde sind hier sehr frustaggressiv.
    So wäre Jimmy nie ! ein gut sozialisierter Hund geworden.
    Wir haben hier manchmal wochenlang keinen anderen Hund getroffen, mit dem Jimmy auch nur mal ein wenig Kontakt aufnehmen konnte.

    Ich meine also: ein Hund braucht Hundekontakte, so wie ein Mensch Menschenkontakte braucht.
    Weder kann der Mensch dem Hund den Artgenossenkontakt ersetzen,
    noch kann der Hund den Menschenkontakt ersetzen.

    Grüßel Marion

  11. #31
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra

    Es kommt wohl auch darauf an, von wem die Gruppe wie betreut wird. Ich war mit Anna (sie zog im Alter von 4 1/2 Monaten bei uns ein) 1 Jahr bei einem Hundetreff, geführt von 2 Frauen, die wirklich wissen was sie tun. Neue Hunde wurden nach Alter und Verhalten einer Gruppe zugeteilt. Mit fortschreitender Entwicklung der Hunde werden diese in die entsprechend nächste Gruppe "versetzte". Obwohl vom kleinen Mischling bis zum Wolfshund alles vertreten war, gab es kein verletzen Hunde. Wurde ein Hund rüpelig oder meinte sich zum Chef aufspielen zu können wurde er in der nächsten Gruppe von den anderen, erwachseneren Hunden zurechtgewiesen und musste zurückstecken. Alles easy! Jeder neue Hund in einer Gruppe wurde sorgsam beobachtet und entsprechend von den Verantwortlichen in Schutz genommen oder sanft zurechtgewiesen. (eine Schütteldose wirkte Wunder.) Alle paar Wochen kam ein neuer Hund in eine Gruppe oder wurde einer in die nächste geschickt aber nie 2 Hunde zur gleichen Zeit. Die Fellnasen hatten Zeit, sich einzugewöhnen und gegenseitig kennenzulernen. Ab und zu schickte die "Leiterin" 2 oder 3 Hunde, die zu schüchtern oder zu aufdringlich waren, in einen anderen abgezäunten Bereich des Platzes damit die Vierbeiner wieder "runterkommen" konnten. Mit einem Welpen würde ich das auf jeden Fall wieder machen.
    Kaj mit Flatmädchen Anna

  12. #32
    Erfahrener Benutzer Avatar von Freddl
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    Standard AW: Welpengruppen pro und contra


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    Wir waren mit beiden Hunden in der Welpenstunde. Ich gebe vielen Recht: Lieber keine Welpengruppe, als eine schlechte. Bei Rumo habe ich aber auch irgendwann die Reißleine gezogen. Es war schlechtes Wetter und die meisten Besitzer mit ihren Hunden kamen nicht. Nur die Wolfshündin (jünger als mein kleiner) aber 4 Mal so groß war da. Da hab ich mir dann auch meine Gedanken gemacht.
    Grüße Christiane und Amy

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