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Thema: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

  1. #1
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    Standard Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel


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    Hallo,

    seit Cooper gestern nicht mehr aufstehen konnte ohne starke Schmerzen und er ja jetzt erstmal eine Woche Rimadyl bekommt in der Hoffnung, dass es eine akute Überlastung ist, bin ich total verhindern sichert wie ich jetzt mit ihm umgehen soll.

    Fakt ist, dass er grad total unzufrieden ist mit weniger iel laufen und damit, dass ich ihn gerade etwas von Hundewiese und co fernhalte.
    Fakt ist aber auch, dass er bei der kleinsten unkontrollierten Bewegung/Fehlbelastung gleich fiept.

    Es ist ja auch so, dass das Schmerzmittel ihn die Belastungsgrenze nicht mehr so spüren lässt.

    Halte ich ihn jetzt einfach eine Woche zurück und schaue dann wie es ohne Schmerzmittel geht oder mache ich nach seinem Bedürfnis trotzdem weiter 2-Stunden-Touren im Durchschnittstempo?

    Also 100% schmerzfrei macht ihn die 1 1/4 Rimadyl aber auch nicht.
    LG,
    Alexandra und Cooper

  2. #2
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Und dann hatte ich auf Anraten noch eine andere kleine Tierklinik kontaktiert. Da sagte der Arzt er würde erstmal einen akuten Hexenschuss ausschliessen wollen???
    LG,
    Alexandra und Cooper

  3. #3
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Hi

    Also wenn meiner sich sag ich mal "vertreten" hat, oder total überbelastet (kommt beim Alten mal vor) und ich Schmerzmittel gebe, dann gibt's bei mir Leinenzwang und Ruhe. Sonst wird sich ja gleich wieder überbelastet unter dem Schmerzmittel (auch, wenn es nicht ganz schmerzfrei macht). Kenn ich von mir auch, zwickts im Rücken baller ich mich mit Schmerzmittel voll, damit ich die Arbeit überstehe - merke die Schmerzen nicht, hebe nen schweren Hund und batsch, abends isses dann nur noch schlimmer. Ein Teufelskreislauf.

    Wurde er denn vom TA untersucht? Also orthopädisch? (sprich mal alle Beine durchtasten, Kopf in alle Richtungen bewegen, Druck auf Hüfte und Rücken, Reflexe?).

    Gute Besserung auf jeden Fall!



    edit: ich hab grad deinen Begrüßungspost gelesen.


    HD...Da würde ich doch in die Klinik fahren (in eine, die drauf spezialisiert ist) und das nochmal angehen. Was die Ängstlichkeit angeht: mein mittlerweile verstorbener Hund musste mit 5 Monaten am Ellenbogen operiert werden. Er saß davor zitternd unterm Stuhl im Wartezimmer, hat beinahe unter sich gemacht, Panik pur (dabei hat er nie was schlechtes erlebt, ich kannte ihn seit er 7 Stunden alt war). Und er hat das tollüberstanden und ist danach sogar schwanzwedelnd in die Klinik.

    Gold ist leider nicht immer das Allheilmittel. Es hilft oft super. Aber leider nicht immer:( Aber es wäre ein Versuch,klar.

    Mein "Alter" hat auch HD. Er hat ne Femurkopfresektion bekommen. Das tolle daran: Schmerzfreiheit + man muss ihn nicht wochenlang total stillhalten nach der OP. Er durfte machen was er wollte, durfte so viel laufen wie er konnte/wollte. Würde ich jederzeit wieder tun.
    Geändert von schrecker82 (30.11.2017 um 19:48 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Hallo Alex,

    ich würde jetzt erstmal das Rimadyl geben und in der Zeit keine unbedachten Bewegungen, evtl. Leinenzwang.

    Vielleicht kannst Du versuchen ihn anders auszulasten. Ich habe festgestellt daß die Hunde bei geistiger Auslastung erschöpfter sind als bei körperlicher.
    z. Bsp. in einem Raum sitzen lassen und woanders etwas verstecken und suchen lassen. Oder etwas unter einer Decke oder Zeitungsschnipsel verstecken. o. ä. Evtl. auch einfach Unterordnungsübungen, wie Sitz,Platz, Warten usw.

    Femurkopfresektion ist schon gut aber ich würde eher zur Denervation raten. Dann gibt es keine Schmerzen mehr, das Hüftgelenk wird allerdings nicht besser.
    Es ist aber der geringste Eingriff, ohne Schonungzeit.

    Bei meinem Jimmy war auch Verdacht auf HD und man wollte ihn vergolden.....ich habe es nicht gemacht und es ging ihm gut. Nur hin und wieder hat er etwas gelahmt und dann bekam er Rimadyl, die ihm sehr gut geholfen haben.
    Er ist so 12,5 Jahre alt geworden.

    Man muß abwägen, die meisten Eingriffe sind nicht mehr rückgängig zu machen.

    Von künstlichen Hüftgelenken würde ich abraten. Es ist sehr aufwändig, kostet sehr viel Geld ( wichtiger Faktor, wenn man nicht so viel hat ) und es ist für jede Seite eine sehr lange Schonungszeit, Leinenzwang angesagt. Und genau wie beim Menschen können solche künstlichen Hüftgelenke kaputt gehen, bei einem unglücklichen Sturz.
    Oder sie können sich lockern. Beides ist fatal.

    Ich würde erst alle anderen Möglichkeiten ins Auge fassen, möglichst erst konservative Behandlungen bevor es an eine Op geht. Evtl. auch Akupunktur.
    Vielleicht kommen die Hauptschmerzen auch von einem verspannten Halteapparat.

    Alles Gute für Cooper
    Marion

  5. #5
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Hallo nochmal :-)

    Wir sind gerade seit über einer Stunde unterwegs und ich habe meine liebe Mühe ihn auszubremsen. Läuft wie ne wilde Hummel. Also geht es wohl etwas besser.
    Super gelaufen ist er ja nie und das Gefühl, dass er beim nächsten Bein heben Unfälle ist auch nicht neu.

    Ich vermeide aber alles Schnellere als Traben und Anflüge von Toben.

    An der Leine läuft er recht schlecht und zieht wie ein Weltmeister in alle Richtungen. Das ist er kaum noch gewöhnt. Das geht bestimmt auch auf die Gelenke.
    Und ich dachte irgendwie ist locker bewegen ja auch muskelentspannend.
    Aber er genießt es momentan wenn ich ihm die Oberschenkelmuskulatur massiere.
    LG,
    Alexandra und Cooper

  6. #6
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Hab leider selber eine schwere HD beidseits. Also kenne ich mich etwas aus mit der Thematik. Laufe aber noch "zu gut". Ich soll schauen, dass ich noch 10 Jahre durchhalte bis zu neuen Hüftgelenken...
    LG,
    Alexandra und Cooper

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Alf-Män
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Gib ihm Rimadyl und üb mit ihm ordentlich an der Leine gehen.....das strengt sein Köpfchen schon an.
    Mein Alf hat mit 8 Jahren (wir hatten da alles durch) eine neue Hüfte bekommen, 8 Wochen nur kurze Gänge (5 Minuten) am Kurzführer. Alf musste auch beschäftigt werden, viele ruhige Spiele , die sein Köpfchn anstrengten.
    Einen Hund mit dieser Symptomatik würde ich nicht traben oder toben lassen.
    Ein Orthopäde ist bestimmt der beste Ansprechpartner.
    Ansonsten teile ich die Meinung von Julia und Marion
    Liebe Grüsse

    Barbara mit Dougy , Quotenterrier Klara und Pepper

    und Ronja, Alf,Tess und Goetz im Herzen

  8. #8
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Danke schön. Ich hab ja nur die Vorerfahrung mit dem Retriever mit dem ich aufgewachsen bin und der war kastriert und nicht halb so ein unruhiger, ruheloser Geist und auch nicht so ein Dickkopf.
    Und er hatte keine HD.
    Als ich Teenie war hat sich keiner Gedanken um geistige Auslastung und so etwas gemacht zuhause. Wir waren halt 4x mit ihm raus und da ich auf dem Land aufgewachsen bin durch Wald und Wiesen und wir hatten ein Haus und einen Garten und keine Mietwohnung :-(

    Ich hatte gedacht ohne Leine sei er zufriedender. Er ist immer noch wie ein bockiges kleines Kind wenn ich ihin begrenzen will. Und man sieht wie er jedes Mal erstmal überlegt, ob er hören soll oder nicht. Und oft genug hat er sich umgedreht und ist einfach abgehauen oder hat Sachen trotzdem gemacht.

    Er tigert mir den ganzen Tag durch die Wohnung hinterher und ist selten begeistert oder gelassen wenn ich mal ohne ihn weggehe.

    Die Einen sagen er will alles kontrollieren. Ich denke oft er ist so unsicher. Er ist ja auch kein dominanter Hund im Umgang mit anderen Hunden. Naja, mittlerweile macht er schon Eindruck.

    Und er reagiert am Ehesten auf Handzeichen oder Berührung als auf Kommandos.

    Ich weiss nicht, ob das alles "normal" ist. Um ihn HD zu röntgen mussten sie 2x nachspielen damit er einschlägt und dann hat er Valium und noch Narkose per Gasmaske nachbekommen. Die hatten richtig Probleme ihn runterzuholen dass die Tierärztin echt meinte, ob da was im Kopf fehl geschaltet ist.

    Aber wenn er draussen ist, ist er glücklich: überall kucken, alles beschnuppern. Die Rute ist (fast) immer ganz oben und er ist so aufgeregt wie ein kleines Kind, dass Geschenke auspacken darf.
    LG,
    Alexandra und Cooper

  9. #9
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Hallo Alex,

    ich denke Du hast es richtig erkannt: er ist nicht dominant.

    Die wenigsten Hunde sind dominant, meist brauchen sie einfach mehr Sicherheit.
    Und da ist es wirklich hilfreich die Hand aufzulegen um ihm Sicherheit zu geben.
    Da geht Thomas Baumann ( erfahrener Trainer in Brandenburg ) auch in diese Richtung.

    Da hilft es auch "Unterordnung" gut zu üben: Fuß gehen usw. langsam aufbauen.

    Bei mir ist es so daß ich mehrere Körbchen habe, in jedem Raum eines.
    So kann der Hund immer in ein Körbchen gehen, wenn ich in einem Raum etwas zu tun habe.

    Ich denke geistige Auslastung ist gut. Da muß er sich erstmal dran gewöhnen, aber das bekommst Du hin.

    Und im Kopf fehlgeschaltet ist er bestimmt nicht, solche Aussagen sind immer schnell gemacht, wenn jemand nicht weiter weiß.

    Grüßel Marion

  10. #10
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Also wenn nicht allzu viel Ablenkung drum herum ist kann er ganz gut hören bzw auf Handzeichen reagieren und auch bei Fuss gehen. Er lässt sich sogar von gut riechenden Hündinnen abkommandieren bzw per Handzeichen umdenken oder wenn er wie hypnotisiert hinter einer gut riechenden Hündin hinterher ist aus der Situation holen. Das finde ich für einen unkastrierten Rüden echt beeindruckend.

    Und nachdem er mal hier und da von anderen unkastrierten Rüden angegangen wurde, habe ich die Plätze nicht gemieden und ihm dort und wenn unangenehme Rüden in der Nähe sind versucht das Gefühl zu geben, dass er bei mir in Sicherheit ist. Er hört auch auf ein "Nein" wenn er überlegt zu einem fremden Rüden hinzugehen wo es brenzlig für ihn aussieht. Er scheint mir schon zu vertrauen, schaut auch immer hilfesuchend zu mir wenn er beim Tierarzt unsicher wird.
    Manchmal finde ich ihn sogar sicherer (zB wenn wir irgendwo sind wo viel Gewusel ist oder eben ein unangenehmer Rüde. Da ist dann wahrscheinlich mehr Verbindung da ;-)

    Nur wenn es darum geht ihn in seiner Neugier und Entdeckerlust und seinem Laufbedürfnis einzuschränken (sei es, weil ich zur Arbeit muss oder eben zuhause noch ein wartenden Kind sitzt), wird er echt bockig und streikt. Er ist mir x-mal weggelaufen, ich musste ihn 2x von der Polizeiwagen abholen und er schmeißt sich mit Vorliebe auf den Rücken oder schnappt sogar manchmal dezent^^
    Ich habe ihn diverse Male einfach aus der Situation getragen, weil minutenlang nicht vor oder zurück ging.
    Mittlerweile geht es, aber die jetzige Situation verursacht gerade wieder Ähnliches.

    Am Besten fährt man mit ihm wenn man um die 1 1/2 Stunden mindestens draussen ist. Dann hält sich die Unlust nach Hause zu gehen in Grenzen.
    .Ihn kopfmässig auszulasten finde ich schwierig. An Tricks lernen scheint er nicht viel Interesse zu haben. Da kuckt er nur doof. Dann habe ich ein paar Mal Suchspielchen angefangen. Das war ok. Aber er hat mehr Interesse am Kucken und Schnuppern. Und ich hatte über Dummytraining nachgedacht, weil er doch ab und an einen Anflug von Jagdtrieb hat. Aber ich weiss nicht genau wie das funktioniert.
    LG,
    Alexandra und Cooper

  11. #11
    Doodledidööö Avatar von elashawn
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Dummytraining ist bei der Hüftproblematik aber nicht gut. Dieses springen und stoppen ist pures Gift für seine Knochen.
    Warum machst du nicht so etwas wie Mantrailing oder Fährtenarbeit?
    Da gibt es in HH bestimmt Gruppen.

    Ich denke übrigens das viel Bewegung, also reines laufen, wenn er nicht akut Schmerzen/ Schonhaltung etc. zeigt nicht verkehrt ist, da ja die Muskulatur für ihn um so wichtiger ist.
    Ela mit Shawn und Bela


  12. #12
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Achso. Ich bin da mehr von Hund wartet, ich verstecke Dummy und er sucht ausgegangen. Da fehlt mir etwas das Grundwissen. Dann schaue ich mal nach Mantrailing und Fährtenarbeit um bzw belese mich mal.
    LG,
    Alexandra und Cooper

  13. #13
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Potenziert sich dieses Rimadyl? Ich habe das Gefühl Cooper wird immer wirrer und zugedröhnter und schreckhafter bei 1 1/4 Rimadyl am Tag und 32 kg??? Und er frisst kaum noch. Heute bisher nur einen Hühnerflügel. Und er muss doch ziemlich aufstossen. Ich glaube er hat ein bisschen erbrochen. Es klebte irgendwas auf den Fußboden als ich meine Tochter von der Schule abgeholt habe. Mag ihn gar nicht mehr alleine lassen :-(
    LG,
    Alexandra und Cooper

  14. #14
    Erfahrener Benutzer Avatar von Finn16
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Manche vertragen Rimadyl nicht es gibt da noch andere Schmerzmittel ich würde vielleicht den Tierarzt mal fragen.Mein Cooper hat knapp 40 kg und bekommt anderthalb .
    Viele Grüße Kerstin mit Cooper und Finn

  15. #15
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    im Schnitt gibt man 4mg pro Kilo Körpergewicht...die Wirkung hält 24 Stunden an und es bringt nichts, wenn man zB denkt der Hund habe noch Schmerzen, wenn man zB die doppelte Dosis gibt.

    In der Tat würde ich alsbald mal zum TA gehe und ich glaube, ich würde das Thema HD und "langzeitige Schmerzfreiheit" nochmal ansprechen. Dein Schatz ist 3. Wenn er jetzt schon auf Dauer Schmerzmedis bräuchte, wäre das echt schade. Mittlerweile kann man bei HD echt einiges machen. In der Tat hilft vielleicht auch Physiotherapie. Gordons Hüfte wurde mit 6 operiert. Jetzt ist er 10.5 Jahre und eigentlich dachten wir, die zweite Seite müsse relativ schnell auch operiert werden. Mit Physio und diversen Gelenksmittelchen hält er sich aber wacker.

    Drück dir die Daumen, dass du bald wieder sorgenfrei das Haus verlassen kannst

  16. #16
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Zitat Zitat von Alex77 Beitrag anzeigen
    bei 1 1/4 Rimadyl am Tag und 32 kg?(
    Zitat Zitat von schrecker82 Beitrag anzeigen
    im Schnitt gibt man 4mg pro Kilo Körpergewicht....
    )
    Hallo,

    es ist immer wenig informativ wenn z. Bsp. geschrieben wird 1 1/4 Tablette oder ähnlich, weil es die Tabletten in unterschiedlicher Dosierung gibt.
    In 20, 50 und 100mg und nur wenn man weiß welche Dosierung eine Tablette hat, dann kann man sehen welche Dosis z. Bsp. bei 1 1/4 Tabletten gegeben wird.
    Die Dosis steht meist auf den Kautabletten drauf, da guck mal was drauf steht , dann weißt Du wieviel mg Du ihm gibst und ob die Dosierung richtig für Cooper ist.

    Grüßel Marion

  17. #17
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Dann sind es wahrscheinlich die 100 er Rimadyl
    Ich habe gestern noch mal mit der Tierärztin telefoniert auch deshalb wie ich ihn belasten kann.
    Sie meinte auch ohne Leine und auch Trab. Er solle ruckartige Bewegungen vermeiden und keine Ballspiele natürlich. Und ich kann schauen, ob ich die Belastung über das Wochenende steigere.
    Die Gabe von Rimadyl und Antra Mups 2x tgl ist bis einschliesslich Montag gedacht - vorerst. Sonst umsteigen auf ein anderes Schmerzmittel.

    Heute Morgen wollte er schon wieder rangeln mit einem kleinen Hund (meist auf dem Rücken liegend und nur mit kleineren Hunden). Das habe ich lieber unterbunden.
    Ansonsten gehen wir momentan 3x tgl 45-60 Minuten. Dann finde ich (er nicht), dass er müde wird hinten.

    Nach der Rimadyleiinnahme ist er schon ein paar Stunden recht benuschelt und schläft meistens und Treppenstufen tragen muss ich ihn weiterhin. Das geht langsam auf meine Hüften.
    Ich muss mal schauen, dass ich eine Tragehilfe organisiere. Allerdings bezweifele ich, dass nur hinten anheben funktionieren wird. Wenn er gehen muss, versucht er die Treppen zu "überfliegen". Da bricht er sich ja die Vorderbeine...
    Und er Papst momentan wie ein Weltmeister.
    Fressen ging gestern auf heute dann am Ehesten mit Rinderhack.

    Und ich habe gestern mit einer Osteopathin geschrieben, die Akupunktur und Osteopathie probieren wollte.
    Und da diesen Samstag nicht ging (erst) einen Termin auf Gut Windeby per Tiertaxi am 6.1.
    Das ist mir eigentlich noch etwas zu lange hin. Meine Nachbarin meinte jetzt sie könnten sonst auch meine Tochter nehmeb, dass ich in der Woche da hin klmme. Dann würde ich nächste Woche eventuell um einen kurzfristigeren Termin bitten.

    Meine Hoffnung die Behandlung für ihn zu finanzieren lag das letzte Jahr darin, dass ein Erbe aussteht. Ich habe nach dem Tod meines Vaters einen Anteil an unserem Familienhaus geerbt. Nur weiss ich nicht wann ich den Anteil bekomme. Jetzt überlege ich meine Mutter zu bitten mir das Erbe auszuzahlen.
    Was Anderes fällt mir momentan nicht ein...
    LG,
    Alexandra und Cooper

  18. #18
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Und ich denke über einen fleece gefütterten Mantel nach??? Um die Hüften wärmer zu halten? Was meint ihr?
    LG,
    Alexandra und Cooper

  19. #19
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel

    Hallo Alex,

    ich denke daß Du nichts überstürzen musst. Und warte wie es mit den Finanzen wird.
    Wenn er jetzt mehr schläft , kann das durchaus sein weil er nicht so viel Schmerzen hat.
    Und ich finde daß es ein gutes Zeichen ist, daß er mit einem kleinen Hund spielen wollte. Im Liegen kann ja nix passieren....so hat mein Jimmy auch am liebsten mit kleinen Hunden gespielt.

    Ein warmer Mantel ist ganz sicher nicht verkehrt.

    Und ich würde erstmal zu der Osteopathin gehen und gucken was sie für einen Eindruck hat und dann weiter sehen.
    die können auch sehr gut feststellen woher die Schmerzen kommen. Es könnte sich auch eine Verspannung ausgebildet haben.
    Ich denke das wäre ein guter Weg.

    Chirurgische Eingriffe würde ich gut überlegen, denn sie sind nicht rückgängig zu machen.

    Alles, Gute
    Marion

  20. #20
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    Standard AW: Umgang mit Verschlechterung wie Schmerzen und Schmerzmittel


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    Danke :-) er spielt seit jeher am Liebsten mit kleinen oder jungen Hunden und hauptsächlich auf dem Rücken liegend.
    Ich hatte Sorge, dass das Gezappel mit dem Huäinterbeinen schlecht wäre. Bin wirklich momentan recht verunsichert.
    Trotzdem macht er momentan den Eindruck als ob er mehr schaut was an Belastung und Bewegung er sich mit anderen Hunden zu trauen kann und was nicht.

    Mir war eine Praxis hier in Hamburg empfohlen worden, die wohl auch unter Anderem günstiger behandeln.
    Der Arzt sprach am Telefon davon einen eventuellen Hexenschuss auszuschliessen, weil man die wohl auf Röntgenbildern nicht sieht?
    Aber ich denke, dass unsere Tierärztin so etwas bestimmt auch in Betracht gezogen hat.

    Vielleicht kann man bei der Osteopathin dann auch schon mal schauen wie er auf Akupunktur reagiert.
    Sie meinte ich könnte auch direkt Montag vorbeikommen.
    Wenn Behandlung dann eigentlich am Liebsten Goldimplantate. Wenn die Sinn machen nach der Voruntersuchung.
    So wenig invasiv wie möglich, so viel wie nötig ihm sein Leben so schön wie möglich zu machen.

    Er wirkt momentan immer wieder so verängstigt auf Grund der momentanen Situation :-(
    LG,
    Alexandra und Cooper

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