Ergebnis 1 bis 13 von 13

Thema: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

  1. #1
    Neuer Benutzer Avatar von Chiohime
    Registriert seit
    12.08.2016
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    18

    Standard Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Hey, ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen bei der qualvollen Frage der Rasse helfen :'D

    Ich habe nun endlich meine Ausbildung abgeschlossen, festen Job in Aussicht und bin nun bereit für einen Hund.
    Da ich eigentlich schon immer einen Labbi haben wollte, machte ich mich bereits im Januar auf die Suche nach einem Züchter, bin aber in all den Monaten immer noch keinen Schritt weiter gekommen :/

    Hier mal zuerst ein paar kleine Eckdaten zu mir und meinen Vorstellungen:

    Alter: 22 Jahre
    Hundeerfahrung: Nur die Hunde meiner Familie, noch keinen eigenen Hund den ich selbstständig versorgen musste
    Wohnung: Hunde sind erlaubt, EG mit 60 qm und auf dem Land gelegen.
    Beruf: kaufmännische Assistentin im 2 Schichtsystem. Für den Hund wäre aber immer jemand da, der mit ihm raus könnte wenn ich arbeiten muss!
    Einzugsdatum: Mitte/Ende 2017, also noch ne ganze Menge Zeit bis dahin ;D


    Was stelle ich mir vor:
    • gut sozialisierter Hund
    • tendiere zum Welpen
    • Rüde, mit Option auf Deckrüde, wenn er zur Zucht zugelassen wird


    Wie ihr sehen könnt, habe ich nicht allzu viele Anforderungen an meinen Traumhund, es muss aber einfach passen.

    Hier mal noch einige Überlegungen, die ich bisher angestellt habe:

    Ich hätte am liebsten einen Hund mit etwas längerem Fell, das hat der Labrador ja eigentlich eher nicht. Da mir aber der Golden Retriever noch sehr gut gefällt, tendiere ich momentan eher zu einem Welpen dieser Rasse, anstatt zu einem Labbi (den ich Anfang des Jahres ja unbedingt noch wollte). Der Wunsch nach dem langen Haar kommt aber von meiner ehemaligen TSV Hündin Laika (Bilder seht ihr am Ende des Posts). Sie war eine Mischlingshündin aus Polen und keiner wusste was bei ihr mit drinnen gesteckt hat. Trotzdem war sie eine Knutschkugel vom feinsten und ich musste sie damals leider wieder abgeben, da sie sich von heute auf morgen mit der Cairn Terrier Hündin meiner Mutter (die sich mit jedem Hund verträgt) leider nur noch in der Wolle hatte und das für keinen Hund mehr zu ertragen war :(

    Für mich steht auch auf jeden Fall fest, das ich mit dem kleinen dann an Welpenschule und später an Hundeschule teilnehmen möchte. Leider finde ich im Internet keine gute Schule, hat jemand da einen Tipp? Wohne im Havelland und habe ca. 30 km bis Berlin, aber ich mag auch nicht jedes mal gut 1 1/2 h Auto- bzw. Bahnfahrt dem kleinen Knirps antun. Wenn er dann etwas älter ist wäre das ok, aber für nen Welpen finde ich das einfach zu viel :/

    Ich habe mir selber den Rahmen Mitte/Ende nächsten Jahres gesetzt, da ich gerne einen Hund vom VDH Züchter möchte. Sozusagen mit "Papieren", wobei es mir darauf eigentlich gar nicht unbedingt ankommt. Der kleine soll einfach gesund sein und das sind die VHD Welpen in der Regel ja oder? Ich sehe es nämlich an der Cairy Hündin meiner Mutter. Nur kurz dazu:
    Wir haben sie vor gut 9 Jahren von einer Freundin meiner Mutter geschenkt bekommen. Angebliche Züchter, aus Brandenburg in einem "Hartz IV" Viertel wenn ich das mal so beschreiben sollte (sprich sehr kleine zugestellte Wohnung, unansehliche Umgebung, Menschen denen man einfach ansah, das sie nur Geld daraus holen wollten. Die Mutter hatte die Welpen dauernd blutig gebissen, unsere Kleine hat von anfang an tierische Angst vor Männern (egal wer, sobald sie sieht, dass es nen Mann ist, ist aus bei ihr). Wir konnten den Welpen nicht zurück geben, da er schon bezahlt war und die Vermehrer auch keine Gelderstattung machen wollten. Unsere Bekannte arbeitete zu dem Zeitpunkt im Tierschutz und fand das alles ganz toll o.O
    Naja unwissend wie meine Mutter war, hat sie Molly genommen und wir mussten erstmal einiges an Arbeit in die kleine stecken.
    Vor einigen Jahren hat meine Mutter sie einmal von nem Nachbarshund belegen lassen. Nicht zum Geldgewinn, sondern weil einige Freunde und Familienmitglieder sich unbedingt nen Welpen von ihr wünschten. Man muss dazu sagen, das sie keine Tests gemacht hatte, aber hinterher kamen halt Welpen mit Epilepsi und anderen chronischen Krankheiten heraus.

    Ich möchte daher mehr ausgeben, um aber auch einen gesunden Hund zu bekommen. War ja zuerst von den silbernen, aber vielmehr von dem fox red und charcoal Labbis begeistert. Bis ich mitbekommen habe, das die angeblichen Papiere soviel Wert sind wie Klopapier und die Hunde fast alle krank sind wenn sie ins neue Zuhause einziehen :/

    Mein Wunsch nach einem VDH Wunsch stößt aber im Familien- & Bekanntenkreis nur auf Missverständnis. Antworten wie Qualzuchten, überteuerte Tiere und Schwachsinn sind an der Tagesordnung. Und obwohl meine Mutter selbst viele Jahre mit einem TSV zusammengearbeitet hat versteht sie es nicht und würde lieber sehen, das ich Vermehrern mein Geld in den Rachen schiebe... Jetzt frage ich mich natürlich auch oft, ob es wirklich so eine gute Überlegung ist einen VDH Züchter auszusuchen wenn so viele anderer Meinung sind, obwohl ich dann aber Gewissheit ahbe, das die Welpen zumindest gesund sind...

    Dann bin ich noch über das Problem AL und SL gestoßen.
    Bei den Labbis kann man ja doch sehr gut erkennen, was AL und was SL Vertreter der Rasse sind. Da ich ja bis jetzt noch keinen Retriever hatte, und im Familienkreis auch kein Retriever lebt, den man mal im Alltag sehen könnte bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, welche Linie ich möchte. Ich hätte zwar schon ganz gerne einen Retriever, der eher der Arbeitslinie entspricht, bin mir aber sehr unsicher bei den Arbeitsprüfungen, da ich mit Jagen so gar nichts am Hut habe und mich eher erschrecke wenn denn mal die Jäger im Umkreis bei der Erntezeit ihre Flinten rausholen und auf das Wild schießen :/
    Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, mit meinem kleinen auch mal Shows zu besuchen und habe grundsätzlich auch nichts schlechtes über den Showlinie Typ gehört.

    Egal ob SL oder Al, ich weiß das ich den Hund gut auslasten muss. Zum einen möchte ich ja, wie oben bereits erwähnt, die Hundeschule besuchen. Zum anderen möchte ich aber auch mehr mit dem Hund erleben. Derzeit bewege ich mich selbst einfach zu wenig, mit der Hündin meiner Mutter kann ich auf Grund deren Größe nur kurze Spaziergänge machen (sie hat trotz Terrierblut keine Kondition und auch keinen wirklichen Elan mehr zu machen) und beim Fahrradfahren mit Hund ist sie nach kürzester Zeit Beifahrer in meinem Fahrradkorb...
    Daher habe ich mir überlegt, entweder Agility (habe da aber bisher wenig Retriever gesehen ) oder Bikejöring zu machen. Aber auch das Dummytraining an sich finde ich gut. Carnicross wäre eher nix für mich, da ich nicht wirklich gerne joggen gehe, aber andere Hundesportarten sind gerne gesehen ;D
    Hat da evtl jemand Erfahrung mit Goldis oder Labbis?

    Ich habe mich eigentlich seit gut 3-4 Monaten auf einen Golden Retriever Rüden festgesetzt. Ein Goldi hat einfach alles was ich mir wünsche: langes Fell, perfekte Größe, Kondition und Elan für lange Spaziergänge und Badeabenteuer im See und vor allem etwas ganz wichtiges: ein Golden Retriever hat keinen Schutztrieb wie ein Schäferhund und co. Ich denke an die Zukunft, ich bin 22 Jahre "alt" und es werden sicherlich in einigen Jahren (so 5-6 Jahre) auch mal Kinder ins Haus kommen. Ich möchte ungern meinen Freund dann abgeben müssen. Klar kommt es wohl auch auf das Wesen an und ich liebe DSH, wir hatten selber sehr oft welche, aber man hört doch sehr oft das die liebsten DSH auf einmal Kinder angreifen und einfach zu sehr einen Schutzinstinkt haben.

    Noch einmal zum Geschlecht des Hundes: wir hatten bis auf unseren alten Strolch immer nur Hündinnen und ich mag auch Hündinnen aber ich weiß selbst, das ich mit denen niemals züchten wollen würde, da einfach der Platz fehlt und ich nen Haufen Welpen auch zeitlich nicht alleine packen könnte, ganz zu schweigen von den ganzen Untersuchungen vor dem Belegen etc.pp. Daher will ich einfach einen Rüden. Klar als erster Hund ist ein Rüde vielleicht nicht so gut geeignet, aber es kommt eher darauf an was man aus diesem macht als auf Vorurteile oder? Den Rüden werde ich dann je nachdem ob er Zuchttauglich ist oder nicht als Deckrüden einsetzen. Da habe ich zwar auch einige Tests vor mir, aber das gebe ich ehrlich gesagt gerne aus.

    Ich möchte im übrigen keinen Hund aus dem Tierschutz! Ich habe jahrelang neben einem TSV gewohnt, selber in einem TSV mein FÖJ gemacht und hatte auch schon einmal einen TSV Hund. Aber diese Hunde können tickende Zeitbomben sein und das kann und will ich mir und dem Hund einfach nicht antun. Es war für mich sehr schlimm, als ich Laika weggeben musste und das könnte ich nicht noch einmal durchmachen. Man brauch mir also auch nicht damit kommen, das ein TSV Hund eine bessere Alternative für mich wäre, denn das möchte ich einfach nicht. Ich habe in meinen Erfahrungen mit den verschiedensten TSVs so viel Elend und schlimme Sachen mitbekommen, das muss ich echt nicht haben...

    Und nochmal langsam zum Schluss kommend: das wichtigste ist für mich das der Hund ein Freund und Familienmitglied werden soll. Klar wünsche ich mir am liebsten nen kleinen braunen Labbi Prinz, aber ich denke das ein Goldi meine Bedürfnisse eher trifft und es gibt ja auch einige dunklere Golden Retriever :D

    Nun mal noch einige Fragen an euch (neben den bereits im Text gestellten):
    1. Wie habt ihr euch euren perfekten Welpen gesucht? Nach mittlerweile nem halben Jahr an suche habe ich kaum einen Vernünftigen VDH Züchter gefunden. Viele züchten entweder gar nicht mehr oder sehen nächstes Jahr einen Wurf in meinem Zeitrahmen nicht vor. Am besten wäre es, wenn ihr mir einige Züchter im Havelland nennen könntet, ich bin aber auch gerne bereit so 100 - 200km zu fahren. Nur werde ich dann leider den Welpen nicht sehr oft vor der Abgabe besuchen können :s
    2. Wie viel Zeit würdet ihr euch nehmen wenn ein Welpe einziehen soll? Ich will den Welpen ja bewusst erst im nächsten Jahr holen, um einiges an Urlaubstagen aufzubauen und das je nach Wurfdatum mit Feiertagen zu kombinieren. Meine Mutter wohnt zwar im Nachbardorf, aber ich würde den kleinen halt in der ersten Zeit lieber nur auf mich fixieren lassen...
    3. Wie lange vorher habt ihr Züchter kontaktiert? Es gibt ja bei einigen Züchtern Wartelisten, da muss ich ja nochmal überlegen, wann ich mich mit Züchtern in Verbindung setze.
    4. Was fragen die Züchter einen so? Ich bin ja nun seit über 2 Jahren "Hundelos", weil ich alleine wohne und habe halt iwie Angst vor den Fragen der Züchter. Klar es kommen typische fragen auf misch zu, aber habe ich bereits schlechte Chancen wenn ich alleine lebe und nur eine Wohnung anstatt einem großen Haus mit Grundstück?
    5. Ich wohne ja im Bundesland Brandenburg, hier braucht man den Hundeführerschein ja nicht unbedingt. Ist er dennoch ratsam und wenn ja, wo kann man den denn machen?



    So, ich weiß, viele Fragen und wahrscheinlich auch etwas wirr geschrieben, aber ich hoffe trotzdem, das der ein oder andere nützliche Tipps und Antworten für mich hat. Ich habe mir auch schon vieles an Literatur beschafft, suche aber immer noch ein wirklich richtig gutes Buch über Golden Retriever und Labrador Retriever. Wer welche kennt darf mir die gerne Verraten

    So, hier kommen jetzt noch Bilder von Molly und Laika. Mit den beiden hatte ich in den letzten 9 Jahren meine meisten Hundeerfahrungen ;D


    Liebe Grüße von

  2. #2
    Team- Mitglied Avatar von schrecker82
    Registriert seit
    07.09.2008
    Ort
    Mainz
    Beiträge
    11.027

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Hallo erstmal

    Glückwunsch zum Entschluss, dir einen treuen Kumpel ins Leben zu holen!

    Gleich vorweg: ein Hund mit vdh-Papieren kann auch krank werden. Die Wahrscheinlichkeit ist geringer, aber er ist kein Superman

    Auch was den Plan mit dem Deckrüden angeht: habe im Kopf, dass das nicht klappt (eigene Erfahrung, ich wollte das auch, nun ist der Bub frisch kastriert). Ich finde das sollte nicht der ausschlaggebende Grund sein, sich einen Rüden statt einer Hündin anzuschaffen.

    Ob Labrador oder Golden (beides sind Retriever), da werden sich hier die Geister scheiden - ich zb habe zwei Labradore und würde mir immer wieder einen holen, könnte mein Herz aber auch an einen Al Golden oder Flat verlieren (wenn wir mal bei den Retrievern bleiben wollen).

    Mein Rat an dich: schau dir Züchter in der Nähe an, egal ob sie nun nen Wurf liegen haben oder nicht. Schaue dir die Rassen an, hautnah und besonders die Erwachsenen (Welpen sind immer süß).

    Wenn du eine Hundeausstellung in der Nähe hast, kannst du auch da mal gucken. Dort ist nicht nur die Showlinie vertreten. Btw Showlinie heißt nicht, dass die Hunde nicht in der Lage sind zu arbeiten bzw es nicht fordern, gleichzeitig sind AL nicht Maschinen, die von morgens bis abends neben einem Jäger laufen müssen

    Sicher kommen hier rasch noch viele gute Ratschläge, haben ja auch Züchter an board.

  3. #3
    Knalltüten Bespaßerin Avatar von zorni
    Registriert seit
    07.09.2008
    Ort
    Falkensee
    Beiträge
    1.665

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Hallo Franzi,
    Grüße aus dem Havelland! Ich wohne in Falkensee.
    Zu deinen Fragen... Welche Rasse es sein soll, kannst doch wirklich nur du alleine entscheiden. Für uns kommt z.B. nur ein Labbi in Frage. Das ist für uns (ich betone UNS) der optimalste Hund. Einen Goldie würde ich nicht wollen. Der hat mir viel zu viel Fell und ist außerdem blond....
    Züchter gibt es doch genug. Nimm Kontakt zu Züchtern auf, und der der dir sympathisch ist, von dem holst du dir einen Welpen.
    Hundeschulen haben wir hier wirklich nun wie Sand am Meer. In allen Variationen. Hingehen, anschauen....

    Hundeführerschein machen? Wozu? Wenn er nicht vorgeschrieben ist, sehe ich keinen Sinn darin. Der Hund muss angemeldet und gechippt sein und du brauchst ein Führungszeugnis. Mehr würde ich da echt auch nicht machen.

    Viele Grüße von Christine mit Bolle - und Bobby im Herzen

  4. #4
    Neuer Benutzer Avatar von Chiohime
    Registriert seit
    12.08.2016
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    18
    Themenstarter

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Ich habe mir beide Rassen bereits angesehen (ausgewachsene). Beide würden halt zu mir passen, aber der Goldi liegt derzeit halt vorne.

    BTW: Der Rüde kommt mir nicht nur wegen dem später Zuchtpotenzial ins Haus. Ich sehe einfach meinen ersten Hund als Rüden, der muss ja nicht zwangsläufig für andere Hündinnen zur Verfügung stehen. Wenn er die Zulassung nicht schafft, bleibt er halt einfach nur Rüde und Familienmitglied.

    @zorni: witzig, Falkensee ist von uns aus (Nauener Umgebung) auch nur nen Katzensprung xD
    Naja ich habe eigentlich schon nach Hundeschulen geschaut gehabt, aber habe jetzt im näheren Umfeld nur schlechte Sachen gehört :s Grade für die Cairny Hündin meiner Mutter hatte ich recht intensiv gesucht aber das ist dann im Sande verlaufen

    Zur Sache mit den vielen Züchtern: Ich bin mir einfach unsicher, welche Züchter gut sind und welche nicht. Man kann ja heutzutage doch sehr leicht auf Leute reinfallen

    Aber danke schon mal für eure Beiträge :D
    Liebe Grüße von

  5. #5
    † im April 2017
    Registriert seit
    14.02.2010
    Ort
    seybothenreuth
    Beiträge
    6.970

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    [QUOTE=Chiohime;1091684]

    Für mich steht auch auf jeden Fall fest, das ich mit dem kleinen dann an Welpenschule und später an Hundeschule teilnehmen möchte. Leider finde ich im Internet keine gute Schule, hat jemand da einen Tipp? Wohne im Havelland und habe ca. 30 km bis Berlin, aber ich mag auch nicht jedes mal gut 1 1/2 h Auto- bzw. Bahnfahrt dem kleinen Knirps antun. Wenn er dann etwas älter ist wäre das ok, aber für nen Welpen finde ich das einfach zu viel :/

    Kenne mich in und um Berlin nicht wirklich aus, könnte Dir da aber einen meinen Welpenkäufer ans Herz legen. Der weiß gute Hundeschulen in Berlin. Welpenschule, keine Spielstunde, sind sehr gut und sollte man mit einem Einzelhund schon machen, vor allem wenn man selber Anfänger ist. Hundeschule wäre für einen Retriever eine DRC-Gruppe schon mal nicht schlecht. Die bieten Dir eine retrievergerechte Ausbildung an.

    Ich habe mir selber den Rahmen Mitte/Ende nächsten Jahres gesetzt, da ich gerne einen Hund vom VDH Züchter möchte. Sozusagen mit "Papieren", wobei es mir darauf eigentlich gar nicht unbedingt ankommt. Der kleine soll einfach gesund sein und das sind die VHD Welpen in der Regel ja oder?

    Einen gesunden Hund kann Dir auch kein VDH-Züchter versprechen. Man kann als Züchter versuchen alles auszuschließen, aber letztendlich ist es doch die Natur.

    Vor einigen Jahren hat meine Mutter sie einmal von nem Nachbarshund belegen lassen. Nicht zum Geldgewinn, sondern weil einige Freunde und Familienmitglieder sich unbedingt nen Welpen von ihr wünschten. Man muss dazu sagen, das sie keine Tests gemacht hatte, aber hinterher kamen halt Welpen mit Epilepsi und anderen chronischen Krankheiten heraus.

    Das entbehrt bei mir mal wieder jeglichen Verständnisses.

    Ich möchte daher mehr ausgeben, um aber auch einen gesunden Hund zu bekommen. War ja zuerst von den silbernen, aber vielmehr von dem fox red und charcoal Labbis begeistert. Bis ich mitbekommen habe, das die angeblichen Papiere soviel Wert sind wie Klopapier und die Hunde fast alle krank sind wenn sie ins neue Zuhause einziehen :/

    Da hast Du Dich schon mal gut informiert.

    Mein Wunsch nach einem VDH Wunsch stößt aber im Familien- & Bekanntenkreis nur auf Missverständnis. Antworten wie Qualzuchten, überteuerte Tiere und Schwachsinn sind an der Tagesordnung. Und obwohl meine Mutter selbst viele Jahre mit einem TSV zusammengearbeitet hat versteht sie es nicht und würde lieber sehen, das ich Vermehrern mein Geld in den Rachen schiebe... Jetzt frage ich mich natürlich auch oft, ob es wirklich so eine gute Überlegung ist einen VDH Züchter auszusuchen wenn so viele anderer Meinung sind, obwohl ich dann aber Gewissheit ahbe, das die Welpen zumindest gesund sind...

    Du mußt dir ein dickes Fell anschaffen. Bei den Retrievern gibt es keine Qualzuchten und überteuert sind unsere Hunde auch nicht. Die meisten Nicht-VDH-Züchter haben heute dieselben Preise wie wir als VDH-Züchter. Ist auf jeden Fall hier in Bayern so.

    Dann bin ich noch über das Problem AL und SL gestoßen.
    Bei den Labbis kann man ja doch sehr gut erkennen, was AL und was SL Vertreter der Rasse sind. Da ich ja bis jetzt noch keinen Retriever hatte, und im Familienkreis auch kein Retriever lebt, den man mal im Alltag sehen könnte bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, welche Linie ich möchte. Ich hätte zwar schon ganz gerne einen Retriever, der eher der Arbeitslinie entspricht, bin mir aber sehr unsicher bei den Arbeitsprüfungen, da ich mit Jagen so gar nichts am Hut habe und mich eher erschrecke wenn denn mal die Jäger im Umkreis bei der Erntezeit ihre Flinten rausholen und auf das Wild schießen :/
    Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, mit meinem kleinen auch mal Shows zu besuchen und habe grundsätzlich auch nichts schlechtes über den Showlinie Typ gehört.

    Such Dir einen Züchter der Dual Purpose züchtet, d.h. Arbeit und Show in einem. Die Hunde taugen für die Ausstellung und haben auch noch nicht vergessen, für was sie eigentlich mal gezüchtet worden sind.
    Daher habe ich mir überlegt, entweder Agility (habe da aber bisher wenig Retriever gesehen ) oder Bikejöring zu machen. Aber auch das Dummytraining an sich finde ich gut. Carnicross wäre eher nix für mich, da ich nicht wirklich gerne joggen gehe, aber andere Hundesportarten sind gerne gesehen ;D
    Hat da evtl jemand Erfahrung mit Goldis oder Labbis?

    Mein Mann hat Tunierhundesport mit unseren Rüden gemacht und war da sehr erfolgreich. Mit den Mädels macht er Dummyarbeit. Welpen aus unserer Zucht machen aber auch Agility.

    Noch einmal zum Geschlecht des Hundes: wir hatten bis auf unseren alten Strolch immer nur Hündinnen und ich mag auch Hündinnen aber ich weiß selbst, das ich mit denen niemals züchten wollen würde, da einfach der Platz fehlt und ich nen Haufen Welpen auch zeitlich nicht alleine packen könnte, ganz zu schweigen von den ganzen Untersuchungen vor dem Belegen etc.pp. Daher will ich einfach einen Rüden. Klar als erster Hund ist ein Rüde vielleicht nicht so gut geeignet, aber es kommt eher darauf an was man aus diesem macht als auf Vorurteile oder? Den Rüden werde ich dann je nachdem ob er Zuchttauglich ist oder nicht als Deckrüden einsetzen. Da habe ich zwar auch einige Tests vor mir, aber das gebe ich ehrlich gesagt gerne aus.

    Für den Deckrüden mußt Du dieselben Untersuchungen machen wie für die Zuchthündin auch, also da ist kein Unterschied. Und ob Rüde oder Hündin, das ist eigentlich auch egal. Du kannst einen sanften Rüden erwischen und genauso eine wilde Hündin. Verlaß Dich dabei auf die Erfahrungen der Züchter, denn die suchen für Dich den Hund aus.

    Nun mal noch einige Fragen an euch (neben den bereits im Text gestellten):
    1. Wie habt ihr euch euren perfekten Welpen gesucht? Nach mittlerweile nem halben Jahr an suche habe ich kaum einen Vernünftigen VDH Züchter gefunden. Viele züchten entweder gar nicht mehr oder sehen nächstes Jahr einen Wurf in meinem Zeitrahmen nicht vor. Am besten wäre es, wenn ihr mir einige Züchter im Havelland nennen könntet, ich bin aber auch gerne bereit so 100 - 200km zu fahren. Nur werde ich dann leider den Welpen nicht sehr oft vor der Abgabe besuchen können :s Schau auf die geplanten Würfe Seiten des DRC, meist findet man aber keinen Welpen in der Nähe der zur gegebenen Zeit einen Wurf hat.
    2. Wie viel Zeit würdet ihr euch nehmen wenn ein Welpe einziehen soll? Ich will den Welpen ja bewusst erst im nächsten Jahr holen, um einiges an Urlaubstagen aufzubauen und das je nach Wurfdatum mit Feiertagen zu kombinieren. Meine Mutter wohnt zwar im Nachbardorf, aber ich würde den kleinen halt in der ersten Zeit lieber nur auf mich fixieren lassen... Mindestens die ersten 6-8 Wochen sollten komplett abgedeckt sein.
    3. Wie lange vorher habt ihr Züchter kontaktiert? Es gibt ja bei einigen Züchtern Wartelisten, da muss ich ja nochmal überlegen, wann ich mich mit Züchtern in Verbindung setze. Bei mir sind eigentlich alle Welpen für den nächsten Wurf schon vergeben. Ein Jahr vorher solltest Du dich schon umtun.
    4. Was fragen die Züchter einen so? Ich bin ja nun seit über 2 Jahren "Hundelos", weil ich alleine wohne und habe halt iwie Angst vor den Fragen der Züchter. Klar es kommen typische fragen auf misch zu, aber habe ich bereits schlechte Chancen wenn ich alleine lebe und nur eine Wohnung anstatt einem großen Haus mit Grundstück? Ich habe schon Welpen an allein lebende Personen ohne riesen Wohnung und Garten abgegeben. Es kommt immer drauf an.
    5. Ich wohne ja im Bundesland Brandenburg, hier braucht man den Hundeführerschein ja nicht unbedingt. Ist er dennoch ratsam und wenn ja, wo kann man den denn machen?

    Eine Prüfung zu machen ist immer ratsam, egal ob es vorgeschrieben ist oder nicht.



    Ich hab jetzt eiinfach mal dazwischen geschrieben, wenn Du noch Fragen hast, sag was.
    Ich züchte übrigens Golden Retriever im DRC.
    LG
    Uli mit Gino, Dana, Jule, Ehli und Joschi im

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Katha_^^
    Registriert seit
    08.07.2011
    Ort
    Friedewald
    Beiträge
    1.905

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Hallo,

    ich wollte dir auch gerade einen längeren Monolog schreiben, aber habe gerade gesehen, dass es Uli schon gemacht hat.

    Für welche Rasse du dich entscheidest, ist alleine deine Sache. Ich z.B. bin mit einem Golden aufgewachsen, wollte nach dessen Tod keinen Hund mehr, der ihm ähnlich sah und so zog ein brauner Labbi Bub bei uns ein.

    Unser Goldi war sehr ruhig zuhause, konnte aber draußen auch gut aufdrehen. Allerdings haben wir ihn "gebraucht" aus dem Tierheim übernommen.
    Balu mein Labbi ist die Gelassenheit in Person, ein richtiger Couchpotato, Maja unsere braune Labbi Hündin ist dafür ein richtiger Wirbelwind, bei ihr mussten wir am anfang viel Ruhe reinbringen und sie heute noch manchmal zurücknehmen. Aber beide zusammen können manchmal auch unseren ganzen Garten umpflügen

    Jeder Hund ist charakterlich total verschieden. Balu ist auch mein erster Hund, den ich alleine erzogen habe und ich finde, er war wesentlich folgsamer und lernwilliger als Maja. Maja hat oft mal was in Frage gestellt und mich teilweise an den Rand des Wahnsinns gebracht.
    Deshalb bin ich auch der Meinung Rüden sind wesentlich einfacher zu händeln, als Hündinnen, aber viell. hatte ich auch einfach nur Glück mit meinem.

    Unsere Hunde kamen nie von einem VDH Züchter, allerdings würde ich das auch nie mehr so machen. Der nächste Hund der bei uns einzieht, hat auch Papiere, alleine wegen dem Gesundheitsaspekt.
    Balu habe ich trotzdem untersuchen lassen, da ich einfach für uns wissen wollte mit was ich evtl. im Alter zu rechnen habe und wir hatten wohl einfach nur Glück, denn er ist kerngesund.

    *nur als kleine Anmerkung, ich weiß nicht, in wie weit du dich schon damit beschäftigt hast* AL und Dual Purpose kann man nur anhand der Papiere erkennen, nicht anhand der Körperform der Hunde, wie es oft im Internet falsch beschrieben wird. Du kannst aber auch mit einer SL ganz normal Hundesport betreiben, es muss nicht unbedingt eine AL sein.
    Foxred ist eine Facette von Gelb, foxred hat nichts mit den Silberzuchten oder den charcoal, champagner Farben zu tun, sondern ist eine ganz normale VDH/FCI Labbifarbe ;-)

    Ich würde mir an deiner Stelle einfach ein paar Züchterseiten im Internet ansehen und bei denen die mir sympathisch sind anrufen. Im Gespräch merkt man ja, ob die Chemie stimmt und ein guter Züchter beantwortet dir jede Frage, stellt aber auch selbst welche.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Alf-Män
    Registriert seit
    29.07.2014
    Ort
    Hagen
    Beiträge
    1.554

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Ich finde es gut, daß Du langfristig planst.
    Fragen über Fragen sind auch gut, das zeigt, daß Du nicht ganz blauäugig in die Hundehaltung hereinstolperst.
    Ulis Antworten ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
    Die Farbe foxred beim Labrador ist erlaubt und gehört zum Farbschlag gelb, der halt eben von weiss bis dunkelgelb=foxred gehen darf.
    Die anderen Farben wie silber, champagner etc. gibt es bei einem reinrassigen Labrador nicht und deshalb wirst Du sie auch bei VDH-Züchtern nicht finden.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß bei der Suche nach einem guten Züchter, Du wirst viele interessante Dinge erfahren und nebenbei auch noch nette Menschen kennenlernen!
    Liebe Grüsse

    Barbara mit Dougy , Quotenterrier Klara und Pepper

    und Ronja, Alf,Tess und Goetz im Herzen

  8. #8
    Neuer Benutzer Avatar von Chiohime
    Registriert seit
    12.08.2016
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    18
    Themenstarter

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Danke schonmal für eure zahlreichen Antworten

    Uli, vielen danke für deine Antworten, die bringen mich sicherlich zum Teil ein kleines Stück weiter. Vor allem dein Argument, das ich mich doch jetzt schon nach nem Züchter umsehen sollte. Mir war irgendwie gar nicht bewusst, das es doch ratsam ist so viel früher sich umzuhören um auf eine Warteliste zu kommen ;D

    Auch der Einwand mit dem Dual Purpose finde ich gut. Wie erkenne ich denn am besten, welcher Züchter in diese Richtung züchtet? Ich hatte mir anfang des Jahres schon Züchter vom LCD angesehen, werde mir jetzt aber erst einmal die Seite der Goldis anschauen. Dann weiß ich vermutlich zumindest erst einmal, welche Züchter überhaupt in Frage kämen.

    Noch ein kurzer Zusatz zu meiner Behauptung mit der Gesundheit:
    Ich meinte damit, das zumindest Hüften und Co relativ gesund sein sollten. Ich denke kaum, das ich von nem VDH Züchter eine Verpaarung erwischen kann, bei der die Ergebnisse des Welpen dann später zweimal C ergeben oder?
    Mir ist ja bewusst, das sowas wie Epilepsi etc. auch bei VDH Hunden auftreten kann, das liegt halt in der Natur. Aber halt das die Problemzonen der Retriever, also Hüfte, Augen und Ellbogen weitestmöglich gesund bzw. maximal B sein sollte.
    Ich hoffe das war jetzt halbwegs verständlich :'D

    Noch nen Zusatz zu den Hundeschulen: Ich werde mich die Tage jetzt mal genauer umsehen, aber da es halt doch ne recht lange Fahrt nach Berlin rein wäre, gucke ich erst einmal in meiner näheren Umgebung. Ich weiß auch, das im Nachbardorf meiner Mutter eine "Hundeschule" ist, da waren wir mal als Molly noch nen Welpe war. Da war aber weder was von Erziehung noch sonst was zu spüren. Und das ist halt so ein bisschen meine Befürchtung bei den meisten Hundeschulen in der Nähe. Ich werde einfach mal beim VDH nachschauen, da müsste ich ja auch einige finden (es wäre eigentlich sogar in Nauen eine, aber die Internetseite der Hundeschule existiert nicht mehr und das wäre auch eher was für Schäferhunde und co :s ).

    Ich meinte im übrigen auch die champanger farbenen Labbis, nicht die fox red xD Mir ist nur der Name nicht mehr eingefallen, dachte das waren die Fox Red :'D
    Liebe Grüße von

  9. #9
    Neuer Benutzer Avatar von Chiohime
    Registriert seit
    12.08.2016
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    18
    Themenstarter

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Noch ne kleine Frage am Rande :'D

    Ich habe über den VDH ende September eine DRC Ausstellung in meiner Nähe gefunden.
    Muss ich mich dafür als Besucher anmelden, oder kann man da einfach auftauchen?

    Suche quer dazu noch nach Labbi Ausstellungen in der Nähe, aber die GRC Ausstellung fand ich jetzt interessanter :'D
    Liebe Grüße von

  10. #10
    Monk & Herr Lotterich Avatar von shary
    Registriert seit
    07.09.2008
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    1.353

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Zitat Zitat von Chiohime Beitrag anzeigen


    Noch ein kurzer Zusatz zu meiner Behauptung mit der Gesundheit:
    Ich meinte damit, das zumindest Hüften und Co relativ gesund sein sollten. Ich denke kaum, das ich von nem VDH Züchter eine Verpaarung erwischen kann, bei der die Ergebnisse des Welpen dann später zweimal C ergeben oder?
    Doch, das könnte dir auch passieren - ist meiner Züchterin sogar passiert in ihrem A Wurf, denn auch ein VDH Züchter kann eben keine Garantie geben. Denn A Hüfte plus A Hüfte ergibt leider nicht automatisch auch eine A Hüfte bei den Welpen. Und im übrigen ist eine C Hüfte jetzt auch kein Drama, züchten darfst du damit beispielsweise im DRC auch noch.
    Viel wichtiger sind mir aber persönlich die Ellenbogen. Und auch hier gilt: Auch wenn die Elterntiere bei ED 0 bds. haben, heißt fas noch lange nicht, dass die Welpen das auch haben. Ein kleiner Unfall reicht und schon hast du FCP bds. und wirst somit als ED III bds. eingestuft.


    Zitat Zitat von Chiohime Beitrag anzeigen
    Mir ist ja bewusst, das sowas wie Epilepsi etc. auch bei VDH Hunden auftreten kann, das liegt halt in der Natur. Aber halt das die Problemzonen der Retriever, also Hüfte, Augen und Ellbogen weitestmöglich gesund bzw. maximal B sein sollte.
    Natürlich gibt es auch im VDH Epilepsie und da ich selber einen Rüden mit Epi haben, allerdings ohne VDH Papiere, kann ich dir sagen, dass man schon die Ahnentafeln im DRC/LCD studieren kann und man findet schon den einen oder anderen Namen immer wieder im Zusammenhang mit Epi. Da ich einfach gebranntes Kind bin und selber erst vor 8 Wochen einen Welpen bekommen habe, habe ich beispielsweise ganz lange gesucht um eine Linie zu finden, die weniger Epibelastet ist. Denn wenn man will, findet man mittlerweile in so gut wie jeder Ahnentafel einen Epileptiker.

    Zitat Zitat von Chiohime Beitrag anzeigen
    Noch nen Zusatz zu den Hundeschulen: Ich werde mich die Tage jetzt mal genauer umsehen, aber da es halt doch ne recht lange Fahrt nach Berlin rein wäre, gucke ich erst einmal in meiner näheren Umgebung. Ich weiß auch, das im Nachbardorf meiner Mutter eine "Hundeschule" ist, da waren wir mal als Molly noch nen Welpe war. Da war aber weder was von Erziehung noch sonst was zu spüren. Und das ist halt so ein bisschen meine Befürchtung bei den meisten Hundeschulen in der Nähe. Ich werde einfach mal beim VDH nachschauen, da müsste ich ja auch einige finden (es wäre eigentlich sogar in Nauen eine, aber die Internetseite der Hundeschule existiert nicht mehr und das wäre auch eher was für Schäferhunde und co :s ).
    Schau mal bei den BZGs (Bezirksgruppen) des DRCs. Da dürftet ihr auch eine bei euch in der Nähe haben. Ich fahre aber beispielsweise mit Lumen auch eine Std. hin und eine Std. zurück ins Training.

    Zitat Zitat von Chiohime Beitrag anzeigen
    Ich meinte im übrigen auch die champanger farbenen Labbis, nicht die fox red xD Mir ist nur der Name nicht mehr eingefallen, dachte das waren die Fox Red :'D

    Champagner gibt es nicht. Es gibt bei den Labs nur schwarz, braun und gelb. Und das gelb kann von fast weiß bis eben hin zum foxred gehen.

    Zitat Zitat von Chiohime Beitrag anzeigen
    Noch ne kleine Frage am Rande :'D
    Zitat Zitat von Chiohime Beitrag anzeigen

    Ich habe über den VDH ende September eine DRC Ausstellung in meiner Nähe gefunden.
    Muss ich mich dafür als Besucher anmelden, oder kann man da einfach auftauchen?

    Suche quer dazu noch nach Labbi Ausstellungen in der Nähe, aber die GRC Ausstellung fand ich jetzt interessanter :'D


    Nein, brauchst du nicht, du kannst da einfach so hingehen.
    Geändert von shary (14.08.2016 um 13:48 Uhr)

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von kalli
    Registriert seit
    12.08.2009
    Ort
    Fuldatal
    Beiträge
    897

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Zuerst einmal Kompliment, mit 22 Jahren hätte ich nie und nimmer Bock gehabt einen Welpen aufzuziehen. Du hast dich ja sehr ausführlich damit beschäftigt.

    Wir haben seit 15 Jahren Golden Retriever und sind im Moment ganz ohne Hund. Wir hatten immer Hunde aus VDH Zuchten und der erste wurde sogar 15 Jahre alt. Unser letzter leider nur 7, was ganz furchtbar war. Er hatte Krebs. Du siehst, alles kann man nicht ausschließen. Ich hatte erst gestern ein ausführliches Gespräch mit Uli und kann sie dir für deine Fragen als Züchterin sehr ans Herz legen. Sie hat mir doch noch einige offene Fragen - eben was Krankheiten und deren evtl. Ausschluss angehen - etwas transparenter gemacht.

    Mein Mann ist schlichtweg vernarrt in Golden und für ihn kommt nichts anderes in Frage. Er hat mir unserem Louis BFP 1 + 2 gemacht. Anschließend immer Dummy Training und hauptsächlich Spurensuche. Die waren oft Stunden unterwegs. Ein absolut eingespieltes Team.
    Aber er hat auch ganz viel Arbeit und Training investiert. Erzogen hat er nach der Feldmann Methode. Ich weiß nicht, ob du die kennst.

    Wir waren mal ein Wochenende zu einem Dummy Seminar in Pobershau. Dort wurde sehr mit Druck gearbeitet, was uns nicht gefallen hat. Aber gut, so macht man seine Erfahrungen. Wir hatten hier eine Zeit lang Einzelstunden, die sehr effektiv waren. Und die waren nicht teurer, als die sog. Hundeschule, bei der einfach nur gespielt wurde und teils rücksichtslos übereinader hergefallen wurde.

    Vll. ist das auch eine Option für dich.
    Egal, für was du dich entscheidest, mach ein Schritt nach dem Anderen...
    Geändert von kalli (14.08.2016 um 15:24 Uhr)
    Liebe Grüße

    Brigitte

  12. #12
    Neuer Benutzer Avatar von Chiohime
    Registriert seit
    12.08.2016
    Ort
    Brandenburg
    Beiträge
    18
    Themenstarter

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?

    Zitat Zitat von kalli Beitrag anzeigen
    Zuerst einmal Kompliment, mit 22 Jahren hätte ich nie und nimmer Bock gehabt einen Welpen aufzuziehen. Du hast dich ja sehr ausführlich damit beschäftigt.

    Naja seit ich denken kann hatte ich Hunde um mich herum, mir fehlt schlicht und ergreifend einfach etwas in meinem Leben wenn das nicht so ist. Das habe ich die letzten 2 Jahre gemerkt, als ich in meiner Azubi Zeit alleine gelebt habe. Jetzt bin ich ausgelernt, habe ne größere Wohnung im EG, und auch Finanziell sieht die Sache viel entspannter aus. Und da ich eh kein Partymensch oder so bin und auch noch nie gewesen bin, macht mir das nix. Ich freue mich eher darauf, nen Kumpel und Familienmitglied zu bekommen und ihm beim aufwachsen zuzusehen und ihm vieles beizubringen und mit ihm zu erleben.

    Zitat Zitat von shary Beitrag anzeigen
    Champagner gibt es nicht. Es gibt bei den Labs nur schwarz, braun und gelb. Und das gelb kann von fast weiß bis eben hin zum foxred gehen.
    Das weiß ich doch, das bezog sich auch darauf, dass ich in meinem vorigen Post meinte, ich wollte ganz am Anfang (Januar '16) nen silbernen, charcoal oder fox red Labbi. Da hatte ich ja schon geschrieben, das ich ja schnell rausgefunden habe, das das nur Vermehrerhunde sind, die sehr oft schon vor dem Kauf krank sind. Aber ich meinte halt statt Fox Red eigentlich Champanger. Also diese Farbe der Vermehrerhunde und nicht die Fox Red der VDH Hunde.

    Wenn ich statt nen GR nen Labbi nehmen würde, würde ich mich je nach Charakter und Wurf wohl für nen Choco entscheiden, aber das steht ja außer Frage, da es nen GR werden soll. Zumindest bis man mich vom Gegenteil überzeugt und derzeit sehe ich bei der Rasse einfach die bessere "Chemie" zu mir.
    Liebe Grüße von

  13. #13
    Nicht mehr aktiv
    Registriert seit
    01.01.2015
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    82

    Standard AW: Ein Labrador zieht ein! Oder doch eher ein Goldi?


    Anzeige
    Zitat Zitat von Chiohime Beitrag anzeigen
    Wenn ich statt nen GR nen Labbi nehmen würde, würde ich mich je nach Charakter und Wurf wohl für nen Choco entscheiden, aber das steht ja außer Frage, da es nen GR werden soll. Zumindest bis man mich vom Gegenteil überzeugt und derzeit sehe ich bei der Rasse einfach die bessere "Chemie" zu mir.
    Da kann ich dich nur bestärken - einmal Golden, immer Golden

    Unsere Golden Hündin wurde 12 einhalb und sie war einfach nur ein Überdrübersuperhund (aber das meint ja jeder Hundemensch von seinem Hund ) Genau richtig für uns - einfach einzigartig.

    Wenn wir nicht schon ältere Semester wären, und mir ein Golden jetzt einfach zu groß ist, dann hätten wir auch wieder einen bekommen.
    Jetzt haben wir Ella, ein Doodlemädchen. Sie ist mittelgroß und inzwischen unser ganz großer Herzhund geworden

    Ich wünsche dir alles Gute bei der Suche - du findest sicher den richtigen Hund für dich. Bei den genauen Vorstellungen, die du hast, kann ja eigentlich nichts schief gehen.

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •