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Thema: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

  1. #21
    Erfahrener Benutzer Avatar von Luise2
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Hallo Tom,

    wie einige hier schon geschrieben haben, ist der "Vertrag" rechtlich nicht haltbar, ebenso, wie die Gruppe der Tsch-Verträge.

    Ich gehe davon aus, dass du allerdings DEN Hund möchtest, folglich unterzeichne, der Rest ergibt sich.
    Ebenso denke ich, dass du eine Rechtschutzversicherung besitzt.

    Anmerken möchte ich noch, was hat der Züchter im Vertrag genannt, wenn die "Ware" jetzt nicht dem Ergebnis entspricht, bekommst du dann auch etwas zurück erstattet? Z. B. wenn das Röntgenergebnis nicht dementsprechend ausfällt... die jahrelangen Mehrkosten z. B.?

    Ändern würde ich im Vorfeld den § c: gerne kann der Züchter sich persönlich vom Aufenthaltsort, wenn dieser in Frage gestellt wird, überzeugen oder aber einen Amtsveterinär beauftragen, irgendeinen "Beauftragten"!!???.... das käme für mich nicht in Frage, bei den Fachleuten, die unterwegs sind....

    Na, ja, ist ja der A-Wurf.... es kann vielleicht besser werden.

    Viel Spaß mit dem Kleinen.
    Liebe Grüße
    Edeltrud und die Fellnasen

    .

  2. #22
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Ganz einfach ...

    ...
    Der Käufer hat den Hund unmittelbar vor der Übergabe besichtigt.
    Er hat sich davon überzeugt, dass der Hund keine erkennbaren Mängel oder Krankheiten aufweist und sich
    somit Gesundheitlich und vom Wesen in einem einwandfreien Zustand befindet.
    Der Käufer verzichtet darauf, später Ansprüche geltend zu machen, die sich auf
    Gebäude oder Wesensentwicklung des Tieres oder auf später in Erscheinung tretende
    oder festgestellte Mängel (erworbene oder Erbgebundene) Gründen.
    Der Verkäufer kann keine Verantwortung für die einwandfreie Entwicklung des Hundes,
    die von Ernährung, Haltung, Pflege und Erkrankungen abhängig ist und erheblich
    beeinflusst werden kann, übernehmen.
    Der Züchter versichert, dass ihm offensichtliche oder verborgene Mängel oder
    Krankheiten des Hundes nicht bekannt sind .
    Der Hund wird unter Ausschluss jeder Gewährleistung verkauft!
    Offensichtliche Mängel sind binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich anzuzeigen.
    ...
    Lieben Gruß
    Tom

  3. #23
    Doodledidööö Avatar von elashawn
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Mir würden solche Formulierungen auch komisch vorkommen.
    Mein Hund ist mein Hund, da will ich keinen Züchter quasi als Co-Besitzer im Hintergrund haben, egal wie gut es gemeint ist.
    Sicher die Vorschrift zum röngten macht Sinn, aber da wäre ein Röngtenpfand wohl ein effektiverer Weg das auch zu erreichen?

    Ich finde diese Formulierungen total sinnlos, weil derjenige der sich nicht dran hält, es wohl eh nicht tut, egal was er unterschrieben hat. Denn durchsetzen lassen sich die meisten Forderungen ja wohl nicht. Diejenigen, die alles im Sinne des Züchters tun, machen das meiner Meinung ja nicht wegen der krassen Formulierung im Kaufvertrag, sondern weil sie eben verantwortungsvolle Hundehalter sind. Als solcher möchte ich dann auch behandelt werden

    Meiner Meinung schrecken solche Verträge gute Hundehalter eher ab und die anderen unterschreiben alles und machen was sie wollen um es mal zu übertreiben.
    Also erreicht man mit so einem Vertrag doch eher das Gegenteil.
    Geändert von elashawn (17.05.2016 um 23:56 Uhr)
    Ela mit Shawn und Bela


  4. #24
    Erfahrener Benutzer Avatar von Alf-Män
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    Hagen
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Zitat Zitat von Cooper Beitrag anzeigen
    Ganz einfach ...

    ...
    Der Käufer hat den Hund unmittelbar vor der Übergabe besichtigt.
    Er hat sich davon überzeugt, dass der Hund keine erkennbaren Mängel oder Krankheiten aufweist und sich
    somit Gesundheitlich und vom Wesen in einem einwandfreien Zustand befindet.
    Der Käufer verzichtet darauf, später Ansprüche geltend zu machen, die sich auf
    Gebäude oder Wesensentwicklung des Tieres oder auf später in Erscheinung tretende
    oder festgestellte Mängel (erworbene oder Erbgebundene) Gründen.
    Der Verkäufer kann keine Verantwortung für die einwandfreie Entwicklung des Hundes,
    die von Ernährung, Haltung, Pflege und Erkrankungen abhängig ist und erheblich
    beeinflusst werden kann, übernehmen.
    Der Züchter versichert, dass ihm offensichtliche oder verborgene Mängel oder
    Krankheiten des Hundes nicht bekannt sind .
    Der Hund wird unter Ausschluss jeder Gewährleistung verkauft!
    Offensichtliche Mängel sind binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich anzuzeigen.
    ...

    Hört sich eher an wie bei "Mieten,Kaufen,Wohnen"......
    Dann hoffe ich für diesen Züchter, daß er niemals einen Wurf bekommt, in dem alle Welpen schlechte HD-Befunde haben......
    Wie soll das mit der 2-Wochen-frist funktionieren? Prophylaktisch schon mal hinschreiben, daß Hund ab und an mal lahmt.....?
    Und wie soll ein Ersthundehalter Mängel oder Krankheiten erkennen? Muss er zur Abholung einen TA mitbringen?
    Was ist denn, wenn Ihr sagt, daß Ihr Ambitionen habt, evtl. doch zu züchten....verändert sich dann der Kaufpreis?

    Meine persönliche Meinung: Ist der Züchter sich seiner Sache nicht sicher und wil sich gegen alles mögliche absichern? Und trotzdem: will ich einen Hund von diesem Züchter kaufen, unterschreib ich und lass den Rest auf mich zukommen.Ob ich dann allerdings noch Lust habe, regen Kontakt zu diesem Züchter zu halten, weiss ich nicht.....
    Liebe Grüsse

    Barbara mit Dougy , Quotenterrier Klara und Pepper

    und Ronja, Alf,Tess und Goetz im Herzen

  5. #25
    Erfahrener Benutzer Avatar von Stinktier
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Ich hab (hatte) die selben Bedenken/ mir passte es überhaupt nicht, dass Züchter einem zB vorschreiben wollen welches Futter man zu füttern hat.
    Wenn ich einen Hund kaufe, dann ists es MEIN Hund und ich kann tun und lassen was ich für Richtig halte (natürlich nicht den Hund quälen, einsperren o.ä)
    Auf der einen Seite verstehe ich die Züchter, die natürlich wollen, dass ihre welpen gut unter sind, zum Anderen geht es mir absolut gegen den Strich, dass man sich zu allem was man tut vor dem Züchter rechtfertigen muss. Das fängt schon bei der Wahl der Hundeschule an...
    Ich hab mit einer befreundeten Züchterin gesprochen, die mich wieder etwas geerdet hat und mir nochmals versichert hat, dass die Kaufverträge keinesfalls haltbar sind (sie macht trotzdem welche) und man mit seinem Hund schon machen kann, was man will

    "Wenn du mich lieben willst, so liebe meinen Hund!" :dog2:
    Dieser Satz spricht mir aus der tiefsten Seele!
    Liebe Grüße
    Ka

    .

  6. #26
    Erfahrener Benutzer Avatar von Shawnee
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Zitat Zitat von Alf-Män Beitrag anzeigen
    Hört sich eher an wie bei "Mieten,Kaufen,Wohnen"......


    Ob ich dann allerdings noch Lust habe, regen Kontakt zu diesem Züchter zu halten, weiss ich nicht.....

    Genau das hab ich auch gedacht! Hätte ich so einen Vertrag im Nacken, würde ich jede Kontaktaufnahme seitens des Züchters nicht als freundliches Interesse, sondern als Kontrolle empfinden. Und mein Verlangen, mich von meiner Seite aus zu melden, würde sich arg in Grenzen halten. Nicht,dass ich mich am Telefon noch verplapper' und rauskommt, dass ich so einen netten Hundeplatz von welchem Verein auch immer gefunden hab, der aber laut Vertrag verboten ist...
    LG
    Katja + Konsorten

  7. #27
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Also langsam kriegen wir auch dieses blöde LMAA-Gefühl.
    Werden da heute oder morgen mit dem Züchter drüber reden (zumindest über den Rückkaufpreis und den Amtsveterinär).
    Sollte er darauf nicht eingehen muss er sich andere Welpeneltern suchen ...
    Den Rest kann er gerne verlangen, aber wie ihr schon schreibt .. nicht trag-/durchsetzbar

    Schade .. das belastet natürlich das Verhältnis jetzt und im Nachgang


    Ich danke auf jeden Fall für Euren Rat und Hilfe !! Super !!
    Geändert von Cooper (18.05.2016 um 10:48 Uhr)
    Lieben Gruß
    Tom

  8. #28
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lakritzschnute
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Ich sag mal "gebranntes Kind scheut das Feuer"
    Solche Verträge entwickeln sich, WEIL Züchter schon so manches mit ihren Welpenkäufern erlebt haben und so nimmt man bestimmte Formulierungen dazu, um für den nächsten Fall ggf. besser gewappnet zu sein.


    Mal als Beispiel, wir hatten in der Welpenstunde einen Labi-Rüden, der inzwischen so fett gefüttert war, dass er nur noch im Liegen spielen konnte. Die Besitzerin verteidigte sich und meinte der hat halt immer Hunger und würde sie sogar nachts wecken (und dann kochte sie ihm was)......So, wenn dieser Hund mit 6 Monaten das erste Mal lahmt, kann dann der Welpenkäufer den Züchter verantwortlich machen, dass die Gelenke kaputt sind? Ist das jetzt eine Folge einer schlechten Zucht oder einer schlechten Haltung beim Welpenkäufer?
    Meiner Meinung nach geht es im obigen Passus auch um solche Fälle.

    Der Hund entwickelt mit 3 Jahren einen Megaösophagus....so und nu? Wie verhälst du dich als Käufer? Tritts du an den Züchter heran und gibst ihn Rückmeldung über die Erkrankung und/oder forderst du die zukünftigen Behandlungskosten ein?




  9. #29
    Erfahrener Benutzer Avatar von Alf-Män
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Da finde ich den Weg gut, den Uli beschreitet, bittet jemanden sich mit den Welpeninteressenten zu treffen und zu unterhalten.
    Ein Kaufvertrag muss ein, aber ein Knebelvertrag?
    Letztendlich muss es aber auch zwischenmenschlich stimmen, sonst hat eine Seite doch ein ungutes Gefühl.
    Als Beispiel nehme ich Dougys Züchter: Das erste Telefonat war schon klasse, so als ob ich mit jemandem telefoniere,den ich schon lange kenne.Das erste Treffen unvergesslich und ich durfte einen Welpen bekommen. Und für uns beide war der Handschlag wichtiger als alles andere. Ich würde dort sofort wieder einen Welpen nehmen und wenn er zuteilen würde, wäre es auch in Ordnung, aber da sich ja auch schon bei Dougy unsere Vorstellungen/Wahl deckten, habe ich bei diesem einen Züchter auch kein Problem damit.
    Aber wie gesagt, es muss zwischenmenschlich stimmen! Da ja ein Hundekauf, wie sachlich es in einem Vertrag auch formuliert sein mag, für beide Seiten eine hochemotionale Angelegenheit ist.

    Ihr solltet wirklich über Euren Vertrag sprechen, ob man nicht den einen oder anderen Satz streichen kann....es hört sich ja fast schon so an, als wenn ich jetzt ein neues Auto kaufe und der Händler schreibt in den Vertrag "Nur bei Aral tanken"
    Liebe Grüsse

    Barbara mit Dougy , Quotenterrier Klara und Pepper

    und Ronja, Alf,Tess und Goetz im Herzen

  10. #30
    Erfahrener Benutzer Avatar von Alf-Män
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Zitat Zitat von Lakritzschnute Beitrag anzeigen
    Ich sag mal "gebranntes Kind scheut das Feuer"
    Solche Verträge entwickeln sich, WEIL Züchter schon so manches mit ihren Welpenkäufern erlebt haben und so nimmt man bestimmte Formulierungen dazu, um für den nächsten Fall ggf. besser gewappnet zu sein.


    Mal als Beispiel, wir hatten in der Welpenstunde einen Labi-Rüden, der inzwischen so fett gefüttert war, dass er nur noch im Liegen spielen konnte. Die Besitzerin verteidigte sich und meinte der hat halt immer Hunger und würde sie sogar nachts wecken (und dann kochte sie ihm was)......So, wenn dieser Hund mit 6 Monaten das erste Mal lahmt, kann dann der Welpenkäufer den Züchter verantwortlich machen, dass die Gelenke kaputt sind? Ist das jetzt eine Folge einer schlechten Zucht oder einer schlechten Haltung beim Welpenkäufer?
    Meiner Meinung nach geht es im obigen Passus auch um solche Fälle.

    Der Hund entwickelt mit 3 Jahren einen Megaösophagus....so und nu? Wie verhälst du dich als Käufer? Tritts du an den Züchter heran und gibst ihn Rückmeldung über die Erkrankung und/oder forderst du die zukünftigen Behandlungskosten ein?
    Ich gehe davon aus, daß natürlich auch solche Dinge gemeint sind......
    Und weiterhin handelt es sich um ein Lebewesen, daß es da keine 100%ige Garantie gibt, sollte wohl auch jedem klar sein.
    Wenn aber bei einem Wurf von 6 Welpen, 5 ausgeprägte HD haben, gehe ich doch davon aus, daß es vererbt wurde. Da sehe ich dann schon den Züchter in der Pflicht. Ich persönlich würde informieren und das war es.
    Und wenn in einer Welpenstunde ein so fett gefütterter Hund ist, sehe ich aber auch den Trainer in der Pflicht. Da geht es dann in meinen Augen um Tierschutz.
    Liebe Grüsse

    Barbara mit Dougy , Quotenterrier Klara und Pepper

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  11. #31
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Zitat Zitat von Cooper Beitrag anzeigen
    Ganz einfach ...

    ...
    Der Käufer hat den Hund unmittelbar vor der Übergabe besichtigt. na klar, hast Du ja auch
    Er hat sich davon überzeugt, dass der Hund keine erkennbaren Mängel oder Krankheiten aufweist und sich
    somit Gesundheitlich und vom Wesen in einem einwandfreien Zustand befindet. für den Moment auch richtig
    Der Käufer verzichtet darauf, später Ansprüche geltend zu machen, die sich auf
    Gebäude oder Wesensentwicklung des Tieres oder auf später in Erscheinung tretende
    oder festgestellte Mängel (erworbene oder Erbgebundene) Gründen. bei erworbenen Mängel ist der Käufer verantwortlich, bei erbgebundenen wohl eher der Verkäufer
    Der Verkäufer kann keine Verantwortung für die einwandfreie Entwicklung des Hundes,
    die von Ernährung, Haltung, Pflege und Erkrankungen abhängig ist und erheblich
    beeinflusst werden kann, übernehmen. auch klar, als Züchter kann ich nichts ändern was der Käufer "verbockt"
    Der Züchter versichert, dass ihm offensichtliche oder verborgene Mängel oder
    Krankheiten des Hundes nicht bekannt sind . das ist auch ok
    Der Hund wird unter Ausschluss jeder Gewährleistung verkauft! Gewährleistung hat man nur wenn man bei einem gewerblichen Züchter kauft und das sind die wenigsten Züchter, ich auch nicht
    Offensichtliche Mängel sind binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich anzuzeigen. diese Frist ist sehr kurz und nicht machbar
    ...
    Gut, es ist eine Erstzüchterin, aber ich frage mich ernsthaft woher sie diesen Vertrag hat. Da sind sehr sehr viele Sachen drin, die sowieso nicht greifen. Andere sind so schwammig formuliert, das sie auch nicht greifen. Andere sind wieder wirklich Knebelgeschichten.

    Natürlich hat man einige Dinge im Vertrag, wo vielleicht der Käufer nicht mit einverstanden ist, aber dann muß er halt woanders kaufen. Deshalb gibt man diese Veträge ja auch schon vorher aus, damit Zeit genug zum Lesen und Entscheiden ist.
    Und auch, wenn das einige hier meinen, man kann heute vieles per Gericht durchsetzen. Den mittlerweile gilt bei vielen Gerichten das Tier nicht mehr nur als Sache!!
    LG
    Uli mit Gino, Dana, Jule, Ehli und Joschi im

  12. #32
    Erfahrener Benutzer Avatar von Shawnee
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Tom, ich hoffe, dass das Gespräch gut läuft und die Züchterin positiv reagiert. Vielleicht ist ihr ja gar nicht so richtig klar, wie irritierend ihre Formulierungen auf die Käufer wirken. Vielleicht war sie einfach nur von irgendwem blöd beraten worden bei der Abfassung ihrer Verträge. Wäre ja wirklich zu schade, wenn's nun nicht klappt, wo Ihr Euch schon so gefreut habt.
    LG
    Katja + Konsorten

  13. #33
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lakritzschnute
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Off Topic:

    Zitat Zitat von Alf-Män Beitrag anzeigen
    Und wenn in einer Welpenstunde ein so fett gefütterter Hund ist, sehe ich aber auch den Trainer in der Pflicht. Da geht es dann in meinen Augen um Tierschutz.
    Ja hat er, leider nicht sehr feinfühlig - Ergebnis, sie kam nie wieder




  14. #34
    Dummy-Werfer Avatar von Golden Attention
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Hi,

    als Züchter gebe ich auch mal meinen Senf dazu....

    Der Kaufvertrag ist wahrscheinlich als Muster geladen u. dann evtl. noch abgeändert worden. Sicherlich stehen dort Sachen drin, die nicht durchsetzbar sind.
    Die Verkäufer möchten ihre Babys halt schützen.
    Ich finde den Inhalt eigentlich nebensächlich, denn Sachen wie z.B. der Hundeverein, damit will der Züchter nur verhindern, dass man in einen Zuchtverein eintritt u. dann mit dem Hund später außerhalb des VDH züchtet. Natürlich ist damit kein Welpenkurs oder die Hundeschule gemeint.

    Wichtiger finde ich, dass ihr miteinander klar kommt. Wenn das Zwischenmenschliche fehlt, dann solltet ihr euren Plan überdenken, denn wenn es irgendwelche Probl. mit dem Welpen gibt bzgl. Ausbildung, Krankheit oder sonst was, ist der Züchter euer Ansprechpartner und dann ist es sehr wichtig, dass man sich einig ist.

  15. #35
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Hi,

    danke für Deinen "Senf"

    Also im großen und ganzen kann ich die Züchter ja verstehen.
    Jeder Züchter mit Moral und Anstand und der Liebe zu den Tieren wünscht sich
    das Beste für seine Tiere.
    Das man das aber in einem Vertrag nicht so festhalten kann sollte eigentlich auch jedem klar sein.
    Das wird alles zu 99,99% eh nicht bei uns zutreffend sein... Röntgen geht klar, BZG vom DRC werden wir auch aufsuchen;
    über den Familienanschluss und artgerechte Haltung mach ich mir ehrlich gesagt auch keine Sorgen.

    Wir werden den Vertrag unterzeichnen wenn die Stelle mit dem Amtsveterinär angepasst wird,
    sowie der "halbe Welpenpreis" auf "Welpenpreis" angepasst wird.
    Nur mal gesponnen ... Welpenpreis: 1500 - Züchter kauft ihn - warum auch immer - nach 15 Monaten für 750 zurück und verkauft ihn wieder für
    1700; er ist ja schon größer, hat die und die Medikamente für die Knochen bekommen, HD Untersuchung etc ..
    läuft
    Lieben Gruß
    Tom

  16. #36
    Dummy-Werfer Avatar von Golden Attention
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Hi,

    Zitat Zitat von Cooper Beitrag anzeigen
    sowie der "halbe Welpenpreis" auf "Welpenpreis" angepasst wird.
    Nur mal gesponnen ... Welpenpreis: 1500 - Züchter kauft ihn - warum auch immer - nach 15 Monaten für 750 zurück und verkauft ihn wieder für
    1700; er ist ja schon größer, hat die und die Medikamente für die Knochen bekommen, HD Untersuchung etc ..
    läuft
    ich hab in meinem Kaufvertrag auch den Welpenpreis je nach Alter halbiert bzw. gedrittelt und zwar aus folgendem Grund:
    Stell dir vor, die WK kriegen die Erziehung nicht gebacken und überlegen sich, man gibt den pubertierenden 15 Monate alten Hund zurück und holt sich einen neuen Welpen - man macht ja keinen finanziellen Verlust...
    Und aus Sicht der Züchter: Vielleicht läßt sich der Hund nicht so schnell wie erwünscht vermitteln, aus welchem Grund auch immer (z.B. unverträglichkeit mit Artgenossen - auch sowas gibt es bei Retrievern) dann kostet dieser Hund den Züchter Zeit und Geld...

  17. #37
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Zitat Zitat von Golden Attention Beitrag anzeigen
    Hi,



    ich hab in meinem Kaufvertrag auch den Welpenpreis je nach Alter halbiert bzw. gedrittelt und zwar aus folgendem Grund:
    Stell dir vor, die WK kriegen die Erziehung nicht gebacken und überlegen sich, man gibt den pubertierenden 15 Monate alten Hund zurück und holt sich einen neuen Welpen - man macht ja keinen finanziellen Verlust...
    Und aus Sicht der Züchter: Vielleicht läßt sich der Hund nicht so schnell wie erwünscht vermitteln, aus welchem Grund auch immer (z.B. unverträglichkeit mit Artgenossen - auch sowas gibt es bei Retrievern) dann kostet dieser Hund den Züchter Zeit und Geld...

    Stimmt, danke für die Sicht aus der "anderen" Seite !!

    Darf ich fragen wie bzw in welchen Altersabständen Du das aufgebaut hast ?
    Evtl könnte man das ja auch vorschlagen ... !?
    Lieben Gruß
    Tom

  18. #38
    Erfahrener Benutzer Avatar von Luise2
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Hallo Tom,

    ich weiß nicht, der Züchter will mit seinem Vertrag, wer weiß woher er ihn auch hat, sogar Gesetze aushebeln.

    Der Verkäufer MUSS grundsätzlich 2 Jahre seit Übergabe des Hundes an den Käufer für Mängel des Hundes haften.


    Zur Info:


    Der Welpenverkauf durch Gelegenheitszüchter

    Der vorliegende Beitrag befasst sich im wesentlichen mit dem Problem, vor dem nach Einführung des neuen Schuldrechts jeder Hobbyzüchter stehen dürfte:
    Wofür haftet man?
    ..............
    ...............

    Der Verkäufer haftet zwei Jahre ab dem Zeitpunkt der übergabe des Hundes, bei arglistigem Verschweigen sogar drei Jahre ab Kenntnis oder fahrlässiger Unkenntnis des Käufers vom Mangel, spätestens aber zehn Jahre ab Entstehung des Anspruchs.Abweichende Vereinbarungen sind außer für Vorsatz und Arglist möglich, Einschränkungen gelten aber beim sogenannten Verbrauchsgüterkauf, der bei der hier zu besprechenden Thematik aber nicht von Interesse ist. Ein Privatmann als Verkäufer kann die Verjährung bis zum Ausschluss der Verjährung verkürzen.

    .................



    http://www.richterrecht.com/welpenve...szuechter.html
    Liebe Grüße
    Edeltrud und die Fellnasen

    .

  19. #39
    † im April 2017
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag

    Zitat Zitat von Luise2 Beitrag anzeigen
    Hallo Tom,

    ich weiß nicht, der Züchter will mit seinem Vertrag, wer weiß woher er ihn auch hat, sogar Gesetze aushebeln.

    Der Verkäufer MUSS grundsätzlich 2 Jahre seit Übergabe des Hundes an den Käufer für Mängel des Hundes haften.


    Zur Info:


    Der Welpenverkauf durch Gelegenheitszüchter

    Der vorliegende Beitrag befasst sich im wesentlichen mit dem Problem, vor dem nach Einführung des neuen Schuldrechts jeder Hobbyzüchter stehen dürfte:
    Wofür haftet man?
    ..............
    ...............

    Der Verkäufer haftet zwei Jahre ab dem Zeitpunkt der übergabe des Hundes, bei arglistigem Verschweigen sogar drei Jahre ab Kenntnis oder fahrlässiger Unkenntnis des Käufers vom Mangel, spätestens aber zehn Jahre ab Entstehung des Anspruchs.Abweichende Vereinbarungen sind außer für Vorsatz und Arglist möglich, Einschränkungen gelten aber beim sogenannten Verbrauchsgüterkauf, der bei der hier zu besprechenden Thematik aber nicht von Interesse ist. Ein Privatmann als Verkäufer kann die Verjährung bis zum Ausschluss der Verjährung verkürzen.

    .................



    http://www.richterrecht.com/welpenve...szuechter.html

    Stimmt definitiv nicht! Eine Mängelhaftung besteht nur bei gewerblicher Zucht und die ist nunmal nicht gegeben bei unter vier zuchtfähigen Hündinnen oder weniger als vier Würfen im Jahr! Das Thema habe ich im letzten Jahr persönlich abgearbeitet.
    LG
    Uli mit Gino, Dana, Jule, Ehli und Joschi im

  20. #40
    Erfahrener Benutzer Avatar von Luise2
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    Standard AW: Frage zum Welpen-Kaufvertrag


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    Zitat Zitat von joschi Beitrag anzeigen
    Stimmt definitiv nicht! Eine Mängelhaftung besteht nur bei gewerblicher Zucht und die ist nunmal nicht gegeben bei unter vier zuchtfähigen Hündinnen oder weniger als vier Würfen im Jahr! Das Thema habe ich im letzten Jahr persönlich abgearbeitet.

    Dann können also alle, die unter 4 liegen und unter 4 produzieren alles auf den Markt werfen?
    Ohne, dass man sie in Regress nehmen kann?


    Das glaubst du doch wohl selbst nicht!

    Also auf zur Hobbyzucht!

    Dann macht das Sinn, dass sich "Großhundezüchter", sich an "Kleinhundezüchter" halten und mit denen kooperieren - oder?
    Und das von mir erwähnte perfide Geschäftsmodell somit präferieren
    Liebe Grüße
    Edeltrud und die Fellnasen

    .

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