Bis vor ca. 5 Jahren hab ich nicht wirklich an die Wirksamkeit homöopathischer Mittel geglaubt.

Als Shorty klein war, bekam er an der Pfote einen Junghunde- oder auch Knopftumor. Das sind gutartige, haarlose, warzenähnliche Gebilde. Das Ding war erst so groß wie ein Stecknadelkopf und wuchs recht schnell auf Erbsengröße. Meine Tierärztin meinte, wir sollten das demnächst mal rausschneiden, bevor es noch größer wird und es dann schwierig wird mit der Wundheilung.

Beim Googeln stieß ich darauf, dass jemand so einen Tumor erfolgreich mit Thuja behandelt hat. Ich dachte mir - was soll's... ausprobieren kann ich's ja mal. Und kaufte Thuja als Tinktur.

In den ersten beiden Tagen war ich richtig erschrocken, weil das Teil richtig anfing, aufzublühen. Es wurde noch dicker, noch rosiger, noch praller. Ich dachte schon, dass der Schuss wohl nach hinten losgegangen ist. Aber am 3. Tag konnte man sehen, wie der Tumor langsam aufgab. Er fiel förmlich in sich zusammen, schrumpelte und trocknete ein. Nach einer Woche war nichts mehr zu sehen.

Ich ärgere mich immer noch, dass ich davon damals keine Fotos gemacht habe. Es war wirklich ganz erstaunlich. Fand auch meine Tierärztin....!