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Thema: Ein Artikel/Blogeintrag zur Kastration der nachdenklich macht

  1. #21
    Kampflabi-Mix-Bespaßerin Avatar von Bonny und Frieda
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    Standard AW: Ein Artikel/Blogeintrag zur Kastration der nachdenklich macht

    Ein sehr guter Text mit einer bemerkenswerten Umkehr der Denkweise. Ich fand und finde, man darf nicht generell sagen Kastration ist gut oder nicht gut, es kommt immer auf den Einzelfall an. Habe ich Hunde beiderlei Geschlechts, ist es einfacher, wenn die Hündin kastriert ist, weil der/die Rüde(n) dann nicht die Läufigkeiten mitmachen müssen. Hat man in so einer Grupppe kastrierte Rüden, machen sie immer noch die Läufigkeiten mit. Und nur weil sie kastriert sind, haben sie nicht vergessen, daß sie eine läufige Hündin vor sich haben und was man damit anfängt.Liegen gesundheitliche Gründe vor, stellt sich die Frage für mich nicht. Das gestiegene Krebsrisiko bei kastrierten Hunden bei anderen Tumorarten als den an den Geschlechtsorganen ist zwar gestiegen, aber immer noch sehr gering, also die Wahrscheinlichkeit, daß ein kastrierter Hund an Krebs erkrankt, liegt bei ca.5 %. Wie jeder das für sich auslegt, ist Ansichtssache. Ich finde den Artikel jedenfalls gut geschrieben.
    Liebe Grüße
    Jutta


    Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht. (Claude Chabrol)


  2. #22
    Kampflabi-Mix-Bespaßerin Avatar von Bonny und Frieda
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    Standard AW: Ein Artikel/Blogeintrag zur Kastration der nachdenklich macht

    Zitat Zitat von hopsi1981 Beitrag anzeigen
    Ich denke schon, es ist Leid. In der Natur würde die Hündin losziehen und sich einen potenten Rüden suchen, um den Lauf der Natur zu befriedigen. Das verwehrt ihnen der Mensch und somit muss der Hund/die Hündin leiden. Aber das ist nur meine Ansicht. Viele sehen es bestimmt anders.
    Nein, das sehe ich genauso. Die Läufigkeit soll zur Verpaarung führen und damit für Nachwuchs sorgen. Das nennt man auch Arterhaltung. Wenn es so läuft, leidet kein Hund. Da der Mensch aber in diese Abfolge eingreift und die Verpaarung verhindert, leiden die Tiere. Einige vielleicht mehr, andere weniger. Wenn bei uns in der Straße eine Hündin läufig ist, jammert Luggi zwei Nächte hintereinander und will raus. Da er sich genauso meldet, wenn er nachts mal muss, geht einer von uns mit ihm raus. Hat er nur den Rüssel am Boden, ist klar, um was es geht. Ich finde, zwei Nächte sind erträglich, zumal es nicht die ganze Nacht durchgeht. Er schläft, er frisst, er ist ansprechbar. Für uns ist das kein Grund, ihn kastrieren zu lassen.
    Liebe Grüße
    Jutta


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  3. #23
    Kampflabi-Mix-Bespaßerin Avatar von Bonny und Frieda
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    Standard AW: Ein Artikel/Blogeintrag zur Kastration der nachdenklich macht

    Zitat Zitat von Stinktier Beitrag anzeigen
    Wenn du in der Natur die Wölfe anschaust, paart sich aber auch nur die Leitwölfin und alle anderen werden trotzdem mit Läufig und Scheinträchtig
    Ja, das stimmt, das ist bei Wölfen so. Der Sinn, der dahintersteckt ist wohl der, daß für den Fall, daß der Leitwölfin etwass zustößt, die Gene trotzdem weitergegeben werden. Und wenn die Leitwölfin dann Junge hat, helfen alle anderen Weibchen bei der Aufzucht mit.
    Geändert von Bonny und Frieda (18.10.2014 um 13:14 Uhr)
    Liebe Grüße
    Jutta


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  4. #24
    Laikas Animateurin Avatar von moli
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    Standard AW: Ein Artikel/Blogeintrag zur Kastration der nachdenklich macht

    Zitat Zitat von nebbuccadnezar Beitrag anzeigen
    Ist es wirkliches "Leid"? Ist es nicht einfach der Lauf der Natur?
    Ja,es ist wirkliches Leiden.Sie frisst nicht,hat geschwollene Milchdrüsen
    ,produziert Milch und beißt sich ihre Zitzen wund.Sie zeigt psychische und körperliche Veränderungen.Obwohl sie nichts frisst ,nimmt sie zu und ist laut TA depressiv.Sie will das Haus nicht verlassen.
    Ja,sie leidet!


    Dass das Wort Tierschutz einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft.

    (Theodor Heuss Bundespräsident 1949 – 1959)

  5. #25
    Avatar von Lennox
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    Standard AW: Ein Artikel/Blogeintrag zur Kastration der nachdenklich macht

    interessanter artikel. mein vorheriger hund war nicht kastriert, hatte am ende einen blasentumor und von anfang an eine schilddrüsenunterfunktion, die ja eher bei kastrierten tieren vorkommt.

    lennox hingegen ist kastriert, weil es ganz einfach unerträglich war, nicht nur für mich. er lief durch den wald mit der nase am boden, hatte rote augen, über 40 grad fieber nach jedem spaziergang, war extrem hektisch und noch aufgeregter als er eh schon ist. ich habe kurzfristig überlegt, ob wir diesen chip nehmen, aber da das 2 mal im jahr chemie bedeutet, kam das nicht in frage. wir haben gewartet, bis er 1 1/4 alt war, dann haben wir ihn kastrieren lassen. erziehbar war er vorher auch, aber ihm gehts einfach deutlich besser jetzt. vor einer krebserkrankung habe ich deshalb jetzt nicht mehr angst als sowieso schon. vieles gerade in bezug auf krebs hängt auch mit der ernährung zusammen, wie ich heute aufgrund zahlreicher weiss, weil ich mich mit dem thema ernährung aufgrund der vielen allergien seit 3 jahren auseinander setze. hier gibt es keinen zucker und keinerlei stärkehaltige lebensmittel mehr für lennox. ich glaube mittlerweile, dass das viel wichtiger ist als die frage, ob kastration, oder nicht.
    wenn ich ein Hund wäre, würde ich einige anbellen, manche auch beißen.........................


  6. #26
    Erfahrener Benutzer Avatar von heidrun
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    Standard AW: Ein Artikel/Blogeintrag zur Kastration der nachdenklich macht


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    Zitat Zitat von Stinktier Beitrag anzeigen
    Wenn du in der Natur die Wölfe anschaust, paart sich aber auch nur die Leitwölfin und alle anderen werden trotzdem mit Läufig und Scheinträchtig
    Wölfe werden später läufig als unsere Hunde und wandern ab um eine eigene Familie zu gründen. So ist es zumindest hier bei uns in Europa, habe ich wiederholt gelesen. Nur in Kanada oder USA wo größeres Wild gejagt wird, ist das Rudel größer. Aber auch dort haben Wolf wie Wölfin die Möglichkeit abzuwandern.
    Unsere beiden Rüden haben wir kastriert übernommen und ich finde es auch gut so. Die beiden Hündinnen die wir vorher hatten haben wir kastrieren lassen. Ich finde es muß jeder für sich selber entscheiden was er tut. Ich glaube das es sich jeder sehr gut überlegen, bevor er seinen Hund kastrieren läßt.

    und Paul als Dauergast

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