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Thema: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nicole
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    Standard Nachdenklicher Artikel über Kastrationen


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  2. #2
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Interessanter Artikel, danke Nicole. Es wird immer eine schwierige Entscheidung eines jeden Hundebesitzers bleiben, seinen Hund kastrieren zu lassen oder nicht. Man hofft nur immer, nicht einmal in die Situation zu kommen in der man sagt: 'ach hätte ich doch...'


  3. #3
    ... genießt Espresso! :-) Avatar von NEVIA_Pam
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Interessanter Artikel!

    Wir haben uns bei Nevia ja bewusst gegen eine Kastration entschieden und mussten uns dafür ziemlich oft rechtfertigen!

    Für uns war es wichtig, dass Nevia einmal durch die Läufigkeit musste, da es für uns wie eine Art "Pubertät" beim Menschen ist. Es gehört für uns zum erwachsen werden dazu :-)
    Außerdem ist es eine Operation, wenn sicher auch für viele Ärzte Routine. Aber auch bei einer Routine kann etwas schief gehen…
    Dies ist übrigens auch ein Grund, warum wir nicht auf ED&HD haben röntgen lassen!
    Warum auch? Selbst wenn Nevia eine B- oder C-Hüfte hätte, könnte sie den normalen Sportalltag (Joggen, Bergwanderungen etc.) ohne Probleme bewältigen - vorausgesetzt sie ist gut trainiert und die Muskeln aufgebaut.
    Züchten kam für uns ja eh nie in Frage, dann ist es nochmal etwas anderes… wobei wir uns da auch nicht hätten zu zwingen lassen, schließlich ist es unser Hund und unsere Entscheidung, ob er eine Narkose bekommt!

    Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung nach neuen Studien gar nicht mehr so hoch ist wie es seit Jahrzehnten angenommen wird (ich finde den Link dazu gerade nicht; reiche ich nach, sollte ich ihn finden!).

    Aber das ist nur unsere Meinung dazu


  4. #4
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von NEVIA_Pam Beitrag anzeigen
    Interessanter Artikel!

    Wir haben uns bei Nevia ja bewusst gegen eine Kastration entschieden und mussten uns dafür ziemlich oft rechtfertigen!

    Für uns war es wichtig, dass Nevia einmal durch die Läufigkeit musste, da es für uns wie eine Art "Pubertät" beim Menschen ist. Es gehört für uns zum erwachsen werden dazu :-)
    Außerdem ist es eine Operation, wenn sicher auch für viele Ärzte Routine. Aber auch bei einer Routine kann etwas schief gehen…
    Dies ist übrigens auch ein Grund, warum wir nicht auf ED&HD haben röntgen lassen!
    Warum auch? Selbst wenn Nevia eine B- oder C-Hüfte hätte, könnte sie den normalen Sportalltag (Joggen, Bergwanderungen etc.) ohne Probleme bewältigen - vorausgesetzt sie ist gut trainiert und die Muskeln aufgebaut.
    Züchten kam für uns ja eh nie in Frage, dann ist es nochmal etwas anderes… wobei wir uns da auch nicht hätten zu zwingen lassen, schließlich ist es unser Hund und unsere Entscheidung, ob er eine Narkose bekommt!

    Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung nach neuen Studien gar nicht mehr so hoch ist wie es seit Jahrzehnten angenommen wird (ich finde den Link dazu gerade nicht; reiche ich nach, sollte ich ihn finden!).

    Aber das ist nur unsere Meinung dazu
    Genau das waren auch unsere Gründe, uns gegen die Kastration zu entscheiden. Krebs kann überall im Körper entstehen, nicht nur in den Fortpflanzungsorganen.


  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von kewa66
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Wir stehen bei Kingston gerade vor der Entscheidung "ob" oder "ob nicht". Die letzten Wochen waren hier echt hart, Kingston war nur am jammern, fast nichts gefressen (und das bei einem Vollblutlabbi), Puls mehr oder weniger permanet auf 586 oder so, kam kaum zur Ruhe und selbst im Schlaf wurde gejammert, Ohren waren zwar da, aber nur zum Schmuck - also Leine .... das haben wir mehrmals im Jahr (wir haben im Dorf einige Hündinnen) er hat jetzt erstmal einen Chip - mal sehen, ob und vorallem was sich ändert - dann werden wir entscheiden.

  6. #6
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Ich bin auch der Meinung, dass man das Thema nicht generalisieren kann und von Hund zu Hund eine andere Entscheidung treffen sollte und muss.

    Wir hatten 3 Rüden, keiner war kastriert, allerdings auch nur minimale oder gar keine Probleme. Warum also Kastration?

    Bei einer Hündin sieht es wahrscheinlich wieder anders aus. Hier werden die Hormone wohl eine Rolle spielen und zur Entscheidung beitragen.

    Eine ehemalige Zuchthündin würde ich kastrieren lassen (n. Rücksprache und med. Indikation), denn sie haben oder bekommen nicht selten Probleme und sind anfälliger für div. Erkrankungen an den Fortpflanzungsorganen, haben nicht selten pschychische Störungen.
    Kaethe mit AMY Hu und Cailin
    unser Trio, Josch, Bogy u. Leavy unvergessen


    10 Jahre Retriever-Netzwerk





  7. #7
    Administrator Avatar von LUNA
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Ich finde die Vorteile der Kastration bei einer Hündin sind nicht zu verachten.

    Hündin

    Vorteile:
    • Sexualtrieb wird eingestellt
    • kein ungewollter Nachwuchs möglich
    • keine Scheinträchtigkeit
    • Läufigkeitsnebenerscheinungen wie Blutung oder Hormonschwankungen verschwinden
    • besserer Umgang mit Hunden des gleichen Geschlechts
    • keine Belästigung durch Rüden
    • längere Lebenserwartung
    • größere Ausgeglichenheit
    • verbesserte Konzentration


  8. #8
    Gast
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Ich habe immer Hündinnen gehabt und empfinde es als Zumutung, wenn nicht kastrierte
    Rüden bei meinen Hündinnen aufreiten....

  9. #9
    ... genießt Espresso! :-) Avatar von NEVIA_Pam
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von Amy08 Beitrag anzeigen
    Genau das waren auch unsere Gründe, uns gegen die Kastration zu entscheiden. Krebs kann überall im Körper entstehen, nicht nur in den Fortpflanzungsorganen.
    So denken wir auch...

    Zitat Zitat von kewa66 Beitrag anzeigen
    Wir stehen bei Kingston gerade vor der Entscheidung "ob" oder "ob nicht". Die letzten Wochen waren hier echt hart, Kingston war nur am jammern, fast nichts gefressen (und das bei einem Vollblutlabbi), Puls mehr oder weniger permanet auf 586 oder so, kam kaum zur Ruhe und selbst im Schlaf wurde gejammert, Ohren waren zwar da, aber nur zum Schmuck - also Leine .... das haben wir mehrmals im Jahr (wir haben im Dorf einige Hündinnen) er hat jetzt erstmal einen Chip - mal sehen, ob und vorallem was sich ändert - dann werden wir entscheiden.
    Das ist natürlich eine Extremsituation, wo man sich natürlich Gedanken machen muss, wieviel Streß es für den Hund bedeutet...

    Zitat Zitat von Steffie Beitrag anzeigen
    Ich finde die Vorteile der Kastration bei einer Hündin sind nicht zu verachten.

    Hündin

    Vorteile:
    • Sexualtrieb wird eingestellt
    • kein ungewollter Nachwuchs möglich
    • keine Scheinträchtigkeit
    • Läufigkeitsnebenerscheinungen wie Blutung oder Hormonschwankungen verschwinden
    • besserer Umgang mit Hunden des gleichen Geschlechts
    • keine Belästigung durch Rüden
    • längere Lebenserwartung
    • größere Ausgeglichenheit
    • verbesserte Konzentration

    Ich finde es immer schwierig zu beurteilen. Woher weiß ich denn, ob meine Hündin 7 oder 14 Jahre alt wird und ob es an Kastration liegt oder nicht?!

    Zitat Zitat von HP2010 Beitrag anzeigen
    Ich habe immer Hündinnen gehabt und empfinde es als Zumutung, wenn nicht kastrierte
    Rüden bei meinen Hündinnen aufreiten....
    Das empfinde ich auch so!
    Allerdings reiten auch kastrierte Rüden bei Nevia auf - zumindest versuchen sie es; Nevia ist das recht rigoros im "wegschnappen".


  10. #10
    Administrator Avatar von LUNA
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von HP2010 Beitrag anzeigen
    Ich habe immer Hündinnen gehabt und empfinde es als Zumutung, wenn nicht kastrierte
    Rüden bei meinen Hündinnen aufreiten....
    ..und die Rüdenbesitzer dieses noch lustig finden..

  11. #11
    Doodledidööö Avatar von elashawn
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von kewa66 Beitrag anzeigen
    Wir stehen bei Kingston gerade vor der Entscheidung "ob" oder "ob nicht". Die letzten Wochen waren hier echt hart, Kingston war nur am jammern, fast nichts gefressen (und das bei einem Vollblutlabbi), Puls mehr oder weniger permanet auf 586 oder so, kam kaum zur Ruhe und selbst im Schlaf wurde gejammert, Ohren waren zwar da, aber nur zum Schmuck - also Leine .... das haben wir mehrmals im Jahr (wir haben im Dorf einige Hündinnen) er hat jetzt erstmal einen Chip - mal sehen, ob und vorallem was sich ändert - dann werden wir entscheiden.
    Jupp hier genau das gleiche. Er hat so unregelmässig gefressen das wir im Herbst Notfallmässig wegen Verstopfung beim TA waren. Da der Darm so träge wurde. Davon mal abgesehen das unser Belachen ja eh nichts zuzusetzen hat. Dann ist er mir im Dezember zur Hauptstrasse hin abgedüst, da wohnt eine neue Hündin ( das wissen wir jetzt auch) und die war gleich läufig. Das war der der Anlass endlich doch den Chip zu testen. Ich weiss nicht, aber ich tu mich da wirklich schwer.
    Bela hat den Chip jetzt seit Anfang Januar. Bis jetzt hab ich aber noch keine Veränderung bemerkt
    Ela mit Shawn und Bela


  12. #12
    Administrator Avatar von LUNA
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von NEVIA_Pam Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer schwierig zu beurteilen. Woher weiß ich denn, ob meine Hündin 7 oder 14 Jahre alt wird und ob es an Kastration liegt oder nicht?!
    Das kann man vorher natürlich nicht wissen. Ich würde eine Hündin immer kastrieren lassen.

  13. #13
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    ..und die Rüdenbesitzer dieses noch lustig finden..
    genau; und keine Anstalten machen, den Hund von der Hündin runterzuholen.

  14. #14
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Ein Wichtiges Thema, mit welchem ich mich in letzter Zeit, wegen Sean, sehr befasst habe.

    Teddy mein grosser, war zuerst nicht kastriert, weil ich der Auffassung war, diese Narkose können wir uns sparen.
    Dann kam Romina dazu, diese liessen wir früh kastrieren.
    Wurde vom TA empfohlen, mit dem Hinweis sie würde halt ein Baby bleiben.
    Das war dann auch so.
    Als Teddy dann einen Tumor am Fuss operieren lassen musste, habe ich ihn gleichzeitig kastrieren lassen.
    Er blieb gleich Macho haft, aber ich musste mir wegen läufigen Hündinen keine gedanken mehr machen.
    Kayla wurde mit 6 Monaten aus dem Tierheim geholt, da war sie schon kastriert, laut Vorbesitzerin.
    Sie ist und bleibt ein Baby.

    Bei Sean meinte der TA wir sollten ihn möglichst bald kastrieren lassen.
    Er ist jedoch definitiv hyperaktiv, was eigentlich gegen eine Kastration sprechen würde.

    Nun habe ich das Buch gelesen;
    Kastration und Verhalten beim Hund von Udo Ganslosser und Sophie Strodtbeck.
    Das Buch ist sehr empfehlenswert. leicht zu lesen und unterhaltsam geschrieben.
    Bezieht sich aber vor allem auf Rüden.
    Das Thema Hündinnen wird nur gestreift.

    Sean wurde am 12. Februar nun zwei Jahre alt.
    Wenn er sich weiter so entwickelt, wie er sich im Moment entwickelt, lassen wir es wie es ist.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Cornelia mit Kayla und Sean

  15. #15
    ... genießt Espresso! :-) Avatar von NEVIA_Pam
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von elashawn Beitrag anzeigen
    Jupp hier genau das gleiche. Er hat so unregelmässig gefressen das wir im Herbst Notfallmässig wegen Verstopfung beim TA waren. Da der Darm so träge wurde. Davon mal abgesehen das unser Belachen ja eh nichts zuzusetzen hat. Dann ist er mir im Dezember zur Hauptstrasse hin abgedüst, da wohnt eine neue Hündin ( das wissen wir jetzt auch) und die war gleich läufig. Das war der der Anlass endlich doch den Chip zu testen. Ich weiss nicht, aber ich tu mich da wirklich schwer.
    Bela hat den Chip jetzt seit Anfang Januar. Bis jetzt hab ich aber noch keine Veränderung bemerkt
    Bela ist aber auch sicher ein Härtefall bin mal gespannt, ob er sich noch verändert!

    Zitat Zitat von Steffie Beitrag anzeigen
    Das kann man vorher natürlich nicht wissen. Ich würde eine Hündin immer kastrieren lassen.
    So unterschiedlich sind halt die Meinungen… jeder muss da auf sein inneres Gefühl hören!
    Wir (zum jetzigen Zeitpunkt) würden uns immer wieder gegen die Kastration entscheiden...

    Ist Luna vor der ersten Läufigkeit kastriert worden oder danach?


  16. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von kewa66
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    Zitat Zitat von elashawn Beitrag anzeigen
    Jupp hier genau das gleiche. Er hat so unregelmässig gefressen das wir im Herbst Notfallmässig wegen Verstopfung beim TA waren. Da der Darm so träge wurde. Davon mal abgesehen das unser Belachen ja eh nichts zuzusetzen hat. Dann ist er mir im Dezember zur Hauptstrasse hin abgedüst, da wohnt eine neue Hündin ( das wissen wir jetzt auch) und die war gleich läufig. Das war der der Anlass endlich doch den Chip zu testen. Ich weiss nicht, aber ich tu mich da wirklich schwer.
    Bela hat den Chip jetzt seit Anfang Januar. Bis jetzt hab ich aber noch keine Veränderung bemerkt
    Kingston hat ihn auch seit Anfang Januar ... heute genau 6 Wochen ... jetzt müsste der Chip also voll wirken ... Kingston ist uns auch abgedüst zu seiner Freundin, GsD liegt das Haus gegenüber auf dem Feld, an dem wir wohnen ... ohne Straße

    Bis jetzt merke ich noch keine Veränderung, er reagiert auf die Hündin meines Vaters wie immer ... also total überdreht, wenn er könnte, wie er wollte, würde er sie sich wohl gern über die Nase stülpen ...

  17. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von kewa66
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    Zitat Zitat von Cyris Beitrag anzeigen

    Nun habe ich das Buch gelesen;
    Kastration und Verhalten beim Hund von Udo Ganslosser und Sophie Strodtbeck.
    das lese ich auch grad

  18. #18
    ♥ Luna fehlt so sehr ♥ Avatar von Peraluto
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    Zitat Zitat von Steffie Beitrag anzeigen
    Das kann man vorher natürlich nicht wissen. Ich würde eine Hündin immer kastrieren lassen.
    Das haben wir auch immer gesagt, unsere Luna haben wir nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen, bei Toppsy war es Auflage des Vereines und für mich bei einer ehemaligen Zuchthündin auch okay.
    Ja und dann kam Lotta. Und eigentlich war klar, daß sie auch kastriert wird. Aber halt nur eigentlich. Wir konnten uns nicht dazu entscheiden. Sie hat ein so zauberhaftes Wesen, sie ist ein quirliges, gesundes Hundemädchen und es ging einfach nicht. Der Gedanke, sie "einfach so" aufschneiden zu lassen, nein. Und so blieb sie unkastriert und wird es bleiben, es sei denn, es ergeben sich gesundheitliche Probleme, die einen solchen Eingriff nötig werden lassen.

  19. #19
    Administrator Avatar von LUNA
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    Zitat Zitat von NEVIA_Pam Beitrag anzeigen

    Ist Luna vor der ersten Läufigkeit kastriert worden oder danach?
    Nach der ersten Läufigkeit.

  20. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nicole
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    Ich habe den Artikel bewußt hier rein gesetzt...

    Ich war immer gegen Kastration, aber das Blatt hat sich gewendet.

    Ich rede mal jetzt in erster Linie über Rüden. Wenn ein Rüde sehr triebstark ist, und völlig unter Stress steht, um sich herum alles vergisst, gehört dieser für mich kastriert.
    Da wäre es mir auch auch egal ob er ein Zuchtrüde ist oder nicht!

    Denn auch Stress macht krank!!

    Ben war einer von dieser Sorte...

    Vor ca 3 Jahren wurde bei ihm zudem ein Perianaltumor festgestellt, der zu 90% bösartig gewesen wäre, wäre er nicht zu diesem Zeitpunkt schon kastriert gewesen.
    Und diese Vorteile beim Rüden, überwiegen bei weiten die Nachteile:

    Vorteile:
    • Sexualtrieb wird eingestellt
    • keine triebbedingte Frustration
    • besserer Umgang mit Hunden des gleichen Geschlechts
    • längere Lebenserwartung
    • größere Ausgeglichenheit
    • verbesserte Konzentration
    • kein Markierungsdrang


    Nachteile:
    • mögliche Harninkontinenz
    • eventuell Veränderung des Fells
    • allgemeines Operationsrisiko durch invasiven Eingriff
    • Infektionsrisiko nach der Operation
    • einige Tage eingeschränkte Bewegungsfreiheit
    • etwas gesteigerter Appetit mit besserer Futterverwertung (damit ist nicht Verfettung gemeint, für das Gewicht eines Hundes trägt alleine der Halter die Verantwortung)



    Hündinnen würde ich nicht vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen. Rüden auch nicht , bevor sie das 2. Lebensjahr beendet haben
    Geändert von Nicole (21.02.2013 um 13:25 Uhr)

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