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Thema: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

  1. #41
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nicole
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen


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    Zitat Zitat von NEVIA_Pam Beitrag anzeigen
    Mag sein, dass es normal ist - gefallen tut es mir trotzdem gar nicht…!
    Wir arbeiten damit, aber manchmal sieht man es doch nicht voraus und macht einen Fehler
    Was genau macht sie denn?

  2. #42
    ... genießt Espresso! :-) Avatar von NEVIA_Pam
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Off-Topic:

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Was genau macht sie denn?
    Das wird hier OT :-) Schreibe dir mal eine PN.


  3. #43
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich Simone.. Warum willst du ihn dann kastrieren lassen??? Er hat lt deinen Aussagen keinen extremen Stress mit läufigen Hündinnen.. Und wenn es sich bedrängt fühlt, und bescheid sagt, hat er vollkommen recht.
    das mag jetzt ein ziemlich blöder Grund sein: aber ich habe angst um ihn - er ist schon richtig böse angegangen worden... und er wehrt sich jetzt richtig.... was wenn er mal richtig verletzt wird?

    hier sind fast alle Rüden unkastriert - gerade die großen - mit denen er Probleme hat. Momentan kann ich super ausweichen, aber die nächste Maisfeldzeit kommt bestimmt, dann sieht man hier wieder nicht um die nächste Kurve.

    Er plustert sich aus Unsicherheit extrem auf - und ich war mir am Anfang teilweise nicht sicher ob es Machogehabe ist oder Unsicherheit. Aber es ist Unsicherheit. Aber er unterwirft sich nicht - und er gibt auch nicht klein bei ... also wenn er einen unkastrierten Rüden trifft und ich das nicht verhindern kann, wird umkreist und es endet immer mit einer üblen Keilerei, es sei den der andere unkastrierte Rüde ist ruhig, schnüffelt und geht. Und davon gab es hier genau einen, der aber leider gestorben ist.

    Das ist doch auch Stress für ihn! Oder seh ich das falsch?
    Rüden, die als völlig souverän gelten (ich kenne die von früher) fangen das Stänkern an, wenn Jesse kommt..... das strahlt er doch dann unglaublich aus...

    ... und was mache ich im Urlaub, da kenne ich die anderen Hunde überhaupt nicht, dann muss ich doch immer und überall extrem auf der Hut sein, damit ihm nichts passiert....

    würden die Rüden ihn nicht uninteressant finden, wenn er kastriert wäre?


    Edit: das Bescheid sagen finde ich übrigends auch vollkommen in Ordnung.... das sagt er sehr bestimmt und es gibt dann auch keinen Ärger.
    Geändert von Scout&Simone (21.02.2013 um 22:03 Uhr)

    Grüße von Simone und den Wuffels


  4. #44
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von elashawn Beitrag anzeigen
    Bei Shawn ist das z. B. nicht eingetreten. Genau wegen der Unsicherheit und eben weil er triebmässig auch nicht so hochgefahren ist hatten wir für ihn auch nie eine Kastration erwogen. Dann kamen ja die Prostataprobleme und er wurde deswegen kastriert. Für ihn sind Rüdenbegnungen aber nun einfach stressfreier. Das war ja bei uns kein großes Problem und ist so ein netter Nebeneffekt gewesen.

    Daher wäre dieser Chip vielleicht eine gute Möglichkeit das mal zu testen???
    Danke Ela, finde ich super zu lesen, dass die Unsicherheit bei Shawn nicht verstärkt wurde! Ich bin wirklich am Überlegen, ob ich den Chip teste!

    Grüße von Simone und den Wuffels


  5. #45
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    noch ein Nachsatz -
    ich kann meinen Buben noch so gut schützen, ausweichen, absetzen etc.........
    aber ich habe keinen Einfluss auf die anderen Rüdenbesitzer! Und leider ist es sehr häufig so, dass viele noch von der Dummheit *sorry besessen sind 'die klären das untereinander'.... und von denen gibt es hier mächtig viele

    Grüße von Simone und den Wuffels


  6. #46
    ♥ mit Luna und Polly ♥ Avatar von julia
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Aber Simone, das hört sich ja an als würdest du Jesse
    kastrieren lassen, weil die anderen Leute ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben.

    Was du erzählst von ihm, hört sich doch super an!

    Und wer sagt dir, dass er sich nicht mehr wehrt oder nicht mehr interessant ist, wenn er kastriert wird?

    Luna ist auch kastriert und es gibt immer mal wieder Zwischenfälle, dass hier (meistens Hündinnen) einfach aus Entfernung angeschossen kommen, die Besitzer natürlich nicht in Sicht und sich auf Luna stürzen.
    Luna ist auch eher unsicher und protzt an der Leine oft rum. Aber sie lässt sich nicht beissen.
    Die letzte Hündin hat sie innerhalb von Sekunden auf den Rücken geschmissen und sich über sie gestellt.

    Als ich sie dann wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, kam die andere natürlich noch hinterher und schnappte nach.
    Die Besitzerin war ja noch weit weg und hielt es anscheinend nicht für nötig, ihren Hund abzuholen.

    Warum lassen solche Leute ihre Hunde völlig unkontrolliert ohne Leine laufen?

    Aber das heisst also, Luna ist auch kastriert, trotzdem ist sie noch interessant für andere Hündinnen.

    Ich bin nicht gegen Kastrationen. Aber in Jesses Fall, ich weiss nicht.

    Hört sich für mich nach einem traumhaften Rüden an!


  7. #47
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Ich bin auch am Überlegen, ob ich Finja kastrieren lasse. Bin da noch sehr unsicher. Im Moment tendiere ich zu nicht kastrieren.

    Lange bevor Finja nun das erste Mal läufig wurde, war meine Meinung eben Katration. Das ist entspannter.
    Nun wurde Finja Ende Dezember das erste Mal läufig. Für sie selbst war diese Zeit kein Problem, sie war entspannt. Für mich sah es so aus, dass ich mit ihr andere Wege gegangen bin, sie nur noch an der Schleppe oder der Flexi hatte. Dann hatten wir eine Situation, die mich in Sachen Kastration bestärkt hat. Wir waren auf dem Heimweg, Finja lief an der Flexi ca. 2 Meter vor mir. Plötzlich schoss ein braunes Ungetüm an mir vorbei und sprang direkt auf Finja auf ohne vorher zu schnüffeln oder sonst etwas. Natürlich habe ich ihn sofort runtergezogen (hatte zum Glück stabiles Lederhalsband an). Und nun stand ich da, auf der einen Seite eine junge unerfahrene Hündin, auf der anderen Seite ein Rüde, der nichts anderes mehr im Sinn hatte, als zum Zug zu kommen. Nach endlosen 10 Minuten kam ein anderer Hundehalter, der mir geholfen hat. Er hat den Rüden festgehalten, damit ich weg konnte. Ich war einfach geschockt, wie schnell man in eine solche Situation kommen kann.
    Derzeit soll ja die Phase der Scheinschwangerschaft sein. Bis auf ein etwas vermehrtes Schlafen merke ich davon aber nichts.

    Nun habe ich noch mindestens vier Wochen, zum Überlegen, denn mir wurde gesagt, wenn Kastration, dann ca. 2 Monate nach der Läufigkeit.

    Vom Verhalten her, ist Finja eine ausgeglichene friedliche Hündin, die sich sehr lange nicht wehrt. Sie setzt sich einfach hin und beschwichtet durch wegsehen. Bis sie rumschnappt kann das ewig gehen. Oftmals hole ich sie aus Situationen, bei denen ich merke, sie braucht Hilfe, traut sich nicht.
    Ausgeglichen und friedlich bedeutet aber nicht, dass sie eine "Schlaftablette" ist. Sie ist munter, agil, lauffreudig und mag es mit anderen Hunden über Wiesen und Felder zu rennen. Ihre Nase ist auch sehr oft, eigentlich meistens im Einsatz.

    Ich bin hin und her gerissen. Weiß einfach nicht, was ich tun soll.
    Herzliche Grüße
    Monika mit Hund Finja
    .

  8. #48
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nicole
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    Zitat Zitat von Scout&Simone Beitrag anzeigen
    das mag jetzt ein ziemlich blöder Grund sein: aber ich habe angst um ihn - er ist schon richtig böse angegangen worden... und er wehrt sich jetzt richtig.... was wenn er mal richtig verletzt wird?

    hier sind fast alle Rüden unkastriert - gerade die großen - mit denen er Probleme hat. Momentan kann ich super ausweichen, aber die nächste Maisfeldzeit kommt bestimmt, dann sieht man hier wieder nicht um die nächste Kurve.

    Er plustert sich aus Unsicherheit extrem auf - und ich war mir am Anfang teilweise nicht sicher ob es Machogehabe ist oder Unsicherheit. Aber es ist Unsicherheit. Aber er unterwirft sich nicht - und er gibt auch nicht klein bei ... also wenn er einen unkastrierten Rüden trifft und ich das nicht verhindern kann, wird umkreist und es endet immer mit einer üblen Keilerei, es sei den der andere unkastrierte Rüde ist ruhig, schnüffelt und geht. Und davon gab es hier genau einen, der aber leider gestorben ist.
    Was machst du denn in solchen Situationen?

    Zitat Zitat von Scout&Simone Beitrag anzeigen
    Das ist doch auch Stress für ihn! Oder seh ich das falsch?
    Rüden, die als völlig souverän gelten (ich kenne die von früher) fangen das Stänkern an, wenn Jesse kommt..... das strahlt er doch dann unglaublich aus..
    Ja das ist Stress für ihn, den du ihm nehmen solltest, nicht mit einer Kastration....



    Zitat Zitat von Scout&Simone Beitrag anzeigen
    würden die Rüden ihn nicht uninteressant finden, wenn er kastriert wäre?
    Mmh.. nicht unbedingt... Kommt darauf an, wie er sich verhält ..

  9. #49
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    ich will den Thread hier nicht für meine Überlegungen missbrauchen ... vielleicht kann man die entsprechenden Posts in unser TB verschieben?

    Grüße von Simone und den Wuffels


  10. #50
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nicole
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    Simone, das gehört alles dazu

  11. #51
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Simone, das gehört alles dazu

    na dann ..... kann ich ja loslegen












    .... ne, das meist habe ich ja schon geschrieben....

    Grüße von Simone und den Wuffels


  12. #52
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von julia Beitrag anzeigen
    Aber Simone, das hört sich ja an als würdest du Jesse
    kastrieren lassen, weil die anderen Leute ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben.

    Was du erzählst von ihm, hört sich doch super an!

    Und wer sagt dir, dass er sich nicht mehr wehrt oder nicht mehr interessant ist, wenn er kastriert wird?

    Luna ist auch kastriert und es gibt immer mal wieder Zwischenfälle, dass hier (meistens Hündinnen) einfach aus Entfernung angeschossen kommen, die Besitzer natürlich nicht in Sicht und sich auf Luna stürzen.
    Luna ist auch eher unsicher und protzt an der Leine oft rum. Aber sie lässt sich nicht beissen.
    Die letzte Hündin hat sie innerhalb von Sekunden auf den Rücken geschmissen und sich über sie gestellt.

    Als ich sie dann wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, kam die andere natürlich noch hinterher und schnappte nach.
    Die Besitzerin war ja noch weit weg und hielt es anscheinend nicht für nötig, ihren Hund abzuholen.

    Warum lassen solche Leute ihre Hunde völlig unkontrolliert ohne Leine laufen?

    Aber das heisst also, Luna ist auch kastriert, trotzdem ist sie noch interessant für andere Hündinnen.

    Ich bin nicht gegen Kastrationen. Aber in Jesses Fall, ich weiss nicht.

    Hört sich für mich nach einem traumhaften Rüden an!
    Julia - zuerst: Jesse ist ein Traum!

    und jetzt nicht lachen, am Anfang habe ich mich mal gefragt, ob Hunde impotent sein können .. weil er wirklich null auf läufige Hündinnen reagiert hat... es ging sogar so weit, dass uns eine Frau mit läufiger Hündin gegenüberstand (an der Leine) und ich mich mit der unterhalten habe.... ohne das zu wissen, bis sie mir es erzählt hat

    wenn man bedenkt, wie krank er war, kann man das ausschließen?

    er ist aber jetzt schon manchmal interessiert an anderen Hündinnen, aber absolut unproblematisch. Wenn läufige Hündinnen unterwegs sind, merkt man das vielleicht, dass er mal besonders an einer Stelle schnuffelt, aber auch das kein Problem, kein Davonlaufen, kein übermäßiges Sabbern, kein 'Weinen', und der Hunger ist trotzdem da.

    Auch im Dez. in OA war eine Besitzerin mit läufiger Hündin dabei, die zwar nicht mittrainieren konnte, aber natürlich überall auf den Wegen spazieren gegangen ist. Jesses Reaktion: gar keine. Hätte mir man das nicht gesagt, hätte ich es nicht mitbekommen. Kurzum, diesen Stress hat er nicht.

    Jesse ist generell jedem unbekannten Hund erstmal unsicher gegenüber.... egal ob Rüde oder Hündin.... und von den meisten will er überhaupt nichts wissen, spielen mit anderen Hunden - nicht mit Jesse.

    Und Jesse ist wie Luna - er ist unsicher, plustert sich auf und lässt sich bisher auch nicht beissen, sondern hat die letzten 2 Male die andern Rüden auf den Rücken geworfen. Und jetzt hier der Punkt: beide Male war ich nicht dabei, einmal ist es bei meiner Mam passiert, einmal bei René. Beide Hunde hatten danach gelöcherte Ohren .

    Mir ist nur eine kleine Keilerei passiert, bei denen ich die beiden sofort trennen konnte und dadurch nichts passiert ist.
    Aber ich laufe auch immer mit extrem offenen Augen durch die Gegend, damit ich eben solche Situationen verhindern kann.

    Grüße von Simone und den Wuffels


  13. #53
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Was machst du denn in solchen Situationen?..

    zuerst versuche ich die Aufmerksamkeit beider Rüden auf mich zu ziehen, und wenn ich das nicht schaffe geh ich dazwischen und trenne!
    ABER, ich finde das echt heftig, je nachdem wie die anderen Besitzer drauf sind. Manche reagieren sofort und nehmen ihren auch raus, die meisten aber pflaumen mich dann an, dass die das untereinander klären...


    Ich habe bei den ersten Situationen den Fehler gemacht, ihn rauszurufen. Jesse hört wirklich sehr gut und ich konnte ihn aus dem Kreisen rausrufen.... fataler Fehler, denn der andere Rüde ist dann von hinten auf ihn los!

    Ich habe auch gelernt, dass ich ihn wenn nur seitlich rausrufen sollte.... aber das habe ich noch nicht probiert, weil ich seit dem die Situationen sehr gut vermieden hatte.



    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Ja das ist Stress für ihn, den du ihm nehmen solltest, nicht mit einer Kastration....

    Mmh.. nicht unbedingt... Kommt darauf an, wie er sich verhält ..
    eben, es ist Stress für ihn, das sehe ich auch so.....
    nur Nicole, ich kann mit ihm trainieren und üben was ich will......... er ist ein Hund mit einer sehr üblen Vergangenheit und unsicher... und auch wenn ich ihn im Griff habe und ihm den für ihn richtigen Abstand einhalte, habe ich keinen Einfluss auf andere Rüden...

    Ich habe aus der Kastration von Scouti gelernt und eigentlich wollte ich ihn nicht kastrieren lassen, wozu auch.... aber wenn ich ihm mit der Kastration den Stress bei Rüdenbegegnungen, die ich einfach nicht zu 100% vermeiden kann, nehmen kann und vor allem schlechte Begegnungen, die ihn ständig in seiner Unsicherheit zurückwerfen.... ist es für mich eine Option.

    Und ob eine Kastration was wäre, würde ich vorher mit dem Chip testen.....

    ein weiterer Aspekt für mich ist - warum keinen Chip versuchen - lest doch mal hier durchs Forum - früher oder später wurde hier fast jeder Rüde kastriert, entweder aus Verhaltensgründen oder aus gesundheitlichen Gründen.
    Wenn ich durch den Chip feststelle, dass er weniger Stress hat.... ist es dann nicht das Richtige für ihn

    man liest hoffentlich raus - eigentlich möchte ich ihn nicht kastrieren lassen, aber irgendwie bin ich mir unsicher, ob es ihm nicht vielleicht doch helfen könnte.......

    ich hoffe, das war verständlich schwer, seinen wirren Kopf niederzuschreiben

    Grüße von Simone und den Wuffels


  14. #54
    Gast
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    Standard AW: Nachdenklicher Artikel über Kastrationen

    Meine Freundin,Arbeitskollegin,hat ihrem Rüden jetzt den Chip,einsetzen lassen,er ist nach 2 Wochen,Chip,
    wie eine wandelde Schlaftablette.Lustlos und müde.

    Die Tierärztin sagt das gibt sich,nach 4Wochen,oh weia.

  15. #55
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nicole
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    Zitat Zitat von Scout&Simone Beitrag anzeigen
    zuerst versuche ich die Aufmerksamkeit beider Rüden auf mich zu ziehen, und wenn ich das nicht schaffe geh ich dazwischen und trenne!
    Was versprichst du dir davon?

    Zitat Zitat von Scout&Simone Beitrag anzeigen
    ABER, ich finde das echt heftig, je nachdem wie die anderen Besitzer drauf sind. Manche reagieren sofort und nehmen ihren auch raus, die meisten aber pflaumen mich dann an, dass die das untereinander klären...


    Ich habe bei den ersten Situationen den Fehler gemacht, ihn rauszurufen. Jesse hört wirklich sehr gut und ich konnte ihn aus dem Kreisen rausrufen.... fataler Fehler, denn der andere Rüde ist dann von hinten auf ihn los!

    Ich habe auch gelernt, dass ich ihn wenn nur seitlich rausrufen sollte.... aber das habe ich noch nicht probiert, weil ich seit dem die Situationen sehr gut vermieden hatte.
    Ich würde ihn gar nicht raus rufen, wenn er erstmal vor einem anderen Rüden steht, ist es zu spät. Alles was du dann machst, egal ob rufen oder anpacken, ist falsch. Denn dann geht es meistens los...
    Zum Thema rufen in dieser Situation: Die Hunde klären ja schon vieles über Blickkontakt , Körpersprache... Die beiden Hunde kommunizieren gerade miteinander. Einer von beiden führt, der andere hat sich zu unterwerfen...
    Wenn du dazwischen funkst, und sei es nur durch deine bloße Anwesenheit, irritiert das Jesse. Er kann dann keine klaren Signale senden, und es knallt...
    Hast du es mal mit weggehen versucht? In die andere Richtung? Wenn du das machst mußt du es aber wollen, deine ganze Körperhaltung muß klar Ausstrahlen das du gehst...






    Zitat Zitat von Scout&Simone Beitrag anzeigen
    eben, es ist Stress für ihn, das sehe ich auch so.....
    nur Nicole, ich kann mit ihm trainieren und üben was ich will......... er ist ein Hund mit einer sehr üblen Vergangenheit und unsicher... und auch wenn ich ihn im Griff habe und ihm den für ihn richtigen Abstand einhalte, habe ich keinen Einfluss auf andere Rüden...

    Ich habe aus der Kastration von Scouti gelernt und eigentlich wollte ich ihn nicht kastrieren lassen, wozu auch.... aber wenn ich ihm mit der Kastration den Stress bei Rüdenbegegnungen, die ich einfach nicht zu 100% vermeiden kann, nehmen kann und vor allem schlechte Begegnungen, die ihn ständig in seiner Unsicherheit zurückwerfen.... ist es für mich eine Option.

    Und ob eine Kastration was wäre, würde ich vorher mit dem Chip testen.....

    ein weiterer Aspekt für mich ist - warum keinen Chip versuchen - lest doch mal hier durchs Forum - früher oder später wurde hier fast jeder Rüde kastriert, entweder aus Verhaltensgründen oder aus gesundheitlichen Gründen.
    Wenn ich durch den Chip feststelle, dass er weniger Stress hat.... ist es dann nicht das Richtige für ihn

    man liest hoffentlich raus - eigentlich möchte ich ihn nicht kastrieren lassen, aber irgendwie bin ich mir unsicher, ob es ihm nicht vielleicht doch helfen könnte.......

    ich hoffe, das war verständlich schwer, seinen wirren Kopf niederzuschreiben
    Ich würde den Chip ausprobieren, er riecht dann nicht mehr nach Rüde, und ist kein Konkurent mehr für andere Rüden....ABER ich lese auch heraus, das Jesse oft Mobbingopfer ist? Ist das so? Eben weil er so unsicher ist...?

    Mein Ben ist der Macho geblieben der er war. Kommt ein Rüde zu ihm und macht komisch, knallt es. Allerdings geht er niemals zu den anderen Hunden hin, die sind ihm solange egal, bis sie anfangen...

    Auf jeden Fall würde ich Jesse zuliebe, ihn von anderen Hunden fern halten... Ich denke er mag es einfach nicht. Lass ihn mit ausgewählten HUnden Kontakt haben, alles andere würde ich von vornherein abblocken, wenn nötig mit Gewalt.

    Deine unsichere Ausstrahlung überträgt sich auf ihn. Ein Rüde kommt, dein Adrenalin steigt, und schon ist es zu spät

  16. #56
    Erfahrener Benutzer Avatar von Michaela_S
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    Zitat Zitat von Balou196 Beitrag anzeigen
    Meine Freundin,Arbeitskollegin,hat ihrem Rüden jetzt den Chip,einsetzen lassen,er ist nach 2 Wochen,Chip,
    wie eine wandelde Schlaftablette.Lustlos und müde.

    Die Tierärztin sagt das gibt sich,nach 4Wochen,oh weia.
    Bei uns war es das gleiche, die ersten paar Wochen etwas lahm, dann wieder alles beim Alten.

  17. #57
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    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Was versprichst du dir davon?
    damit sie beim Umkreisen schon die Aufmerksamkeit voneinander abwenden, Spannung rausnehmen.... und man dann sofort weiterlaufen kann!


    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Ich würde ihn gar nicht raus rufen, wenn er erstmal vor einem anderen Rüden steht, ist es zu spät. Alles was du dann machst, egal ob rufen oder anpacken, ist falsch. Denn dann geht es meistens los...
    Zum Thema rufen in dieser Situation: Die Hunde klären ja schon vieles über Blickkontakt , Körpersprache... Die beiden Hunde kommunizieren gerade miteinander. Einer von beiden führt, der andere hat sich zu unterwerfen...
    Wenn du dazwischen funkst, und sei es nur durch deine bloße Anwesenheit, irritiert das Jesse. Er kann dann keine klaren Signale senden, und es knallt...
    Hast du es mal mit weggehen versucht? In die andere Richtung? Wenn du das machst mußt du es aber wollen, deine ganze Körperhaltung muß klar Ausstrahlen das du gehst...
    genau das habe ich doch geschrieben, rausrufen darf man keinenfalls - wenn überhaupt nur seitlich rausführen (und das ist mehr als schwierig im richtigen Moment)! Und ich gehe beim Umkreisen nicht dazwischen, nur wenn sie aufeinander losgehen und es zur Keilerei kommt.

    Ich kann Jesse beim Umkreisen mit einem EASY ruhiger machen, aber das nutzt mir nichts, wenn der andere Rüde nicht aufhört! Bei unkastrierten Rüden hilft es Jesse total... da wird 2x umkreist und gut ist.... beide gehen ihren Weg. Bei unkastrierten nicht!

    Nicole, ich stelle mich nicht neben die Hunde oder bleibe stehen, im ersten Moment versuche ich immer einfach weiter zu gehen.... aber es funktioniert nicht. Jesse strahlt mit seiner Unsicherheit, aber durch seine Aufplusterei irgendetwas aus, was ihn für unkastrierte Rüden 'interessant' macht....


    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Ich würde den Chip ausprobieren, er riecht dann nicht mehr nach Rüde, und ist kein Konkurent mehr für andere Rüden....ABER ich lese auch heraus, das Jesse oft Mobbingopfer ist? Ist das so? Eben weil er so unsicher ist...?
    Naja, Mobbingopfer - in gewisser Weise vielleicht - nur er ist noch nie davongelaufen, gejagt worden oder ähnliches... wenn ein anderer Rüde auf ihn losgeht - legt er los und das richtig. Er kennt da nix und gibt nicht klein bei. Meist sieht es dann so aus, dass der andere Rüde Blessuren hat und nicht Jesse... bisher! Wir haben hier aber auch einen aggressiven Riesenschnauzer, einen Herdenschutzhund und eine Dogge..... denen ich bis heute glücklicher Weise immer ausweichen konnte....... nur, was wenn ich die mal unangeleint treffe? Dann gute Nacht

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Mein Ben ist der Macho geblieben der er war. Kommt ein Rüde zu ihm und macht komisch, knallt es. Allerdings geht er niemals zu den anderen Hunden hin, die sind ihm solange egal, bis sie anfangen...
    Nicole, Jesse hat sehr viel Unsicherheit überwunden und ich bin happy, dass er aufmerksamer durch die Gegend rennt. Momentan ist er spätpubertär, d.h. wenn ich nicht aufpassen würde, würde er aus reiner Neugierde schon zu anderen Hunden hinlaufen, wenn die normal auf ihn zukommen. Zeigt einer Abwehrhaltung, bleibt er sofort stehen. Er macht das generell super! Er fängt auch nicht an zu stänkern, es sei denn der andere legt los.

    Zitat Zitat von Nicole Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall würde ich Jesse zuliebe, ihn von anderen Hunden fern halten... Ich denke er mag es einfach nicht. Lass ihn mit ausgewählten HUnden Kontakt haben, alles andere würde ich von vornherein abblocken, wenn nötig mit Gewalt.

    Deine unsichere Ausstrahlung überträgt sich auf ihn. Ein Rüde kommt, dein Adrenalin steigt, und schon ist es zu spät
    Nicole, nichts anderes mache ich und ich habe es ja auch geschrieben, wir haben seit Monaten keine Auseinandersetzung mehr gehabt. Nur kann man nicht immer 100%ig ausweichen.... dann dürfte ich nirgendwo mit ihm laufen gehen, wo ich mich nicht auskenne... es kann immer plötzlich irgendwo ein unkastrierter Rüde um die Ecke schießen.

    Und wenn ihm der Chip da helfen würde, dass die Rüden ihn uninteressant finden..... dann wäre es für ihn doch gut! Und natürlich auch für mich. Denn natürlich wird man in so einer Situation kurz unsicher, dass kann man nicht verhindern.
    Und noch eines: dadurch, dass Jesse sich wirklich wehrt, sind wir immer die Dummen - da ist es den Leuten nachher ziemlich egal, ob ihr Rüde angefangen hat, oder ob sie ihren nicht unter Kontrolle hatten, meiner hat nämlich zugepackt!

    Grüße von Simone und den Wuffels


  18. #58
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    Wir stehen bei Kingston gerade vor der Entscheidung "ob" oder "ob nicht". Die letzten Wochen waren hier echt hart, Kingston war nur am jammern, fast nichts gefressen (und das bei einem Vollblutlabbi), Puls mehr oder weniger permanet auf 586 oder so, kam kaum zur Ruhe und selbst im Schlaf wurde gejammert, Ohren waren zwar da, aber nur zum Schmuck - also Leine .... das haben wir mehrmals im Jahr (wir haben im Dorf einige Hündinnen) er hat jetzt erstmal einen Chip - mal sehen, ob und vorallem was sich ändert - dann werden wir entscheiden.
    Das waren so ungefähr die Gründe warum wir uns bei Balu für die Kastra entschieden haben. Er hat total hyperventiliert, stand permanent unter stress, was man auch ganz deutlich an seinem Fell gesehen hat, sobald eine Hündin läufig war wurde es stumpf und er hat sich ganz schlimm geschubbt. Ohren waren nur dekoration, er hat an der Leine gemacht was er wollte, hat so gezogen, dass ich Blasen bekommen habe etc. kurz gesagt er war überhaupt nicht mehr zu bändigen.
    Sobald die Läufigkeit vorbei war, wurde mein Hund auch wieder zum alten, war leinen-führig, ich konnte ihn problemlos frei laufen lassen etc.
    Ich habe mich dann von unserem TA beraten lassen und er hat nur gesagt, dass sich viele Rüden über die noch mehr reinsteigern und es immer schlimmer wird, es purer Stress für den Hund bedeutet und irgendwann auch aufs Herz gehen.
    Er hat dann gesagt es gibt 3 Möglichkeiten, die Hormonspritze, den Chip oder halt eine Kastra. Da wir jedoch nicht züchten wollten und auch sonst nichts gegen die Kastra sprach, haben wir uns dazu entschieden und es bis jetzt nicht bereut.
    Der einzige Nachteil ist, wir haben bei uns 2 unkastrierte Rüden, die meinen sie müssten bei Balu aufreiten, was ich ganz schlimm finde und die Besitzer unternehmen noch nicht mal was. Ich leine meinen Hund dann immer an, weil ich merke was er für einen Stress hat und darunter leidet.
    Die Dogge und der Kumpel von Balu ist ebenfalls kastriert und er lässt sich das aufreiten nur eine gewisse Zeit gefallen, danach gibt es durch knurren noch eine Warnung für den anderen Hund und dann wird halt mal klar gestellt, dass er das nicht will. Er klärt auch viele Probleme für Balu.
    Aber im großen und ganzen geht es Balu super damit, er hat sich charakterlich kein Stück verändert. Eins lief bei uns nur anders als geplant. Ich wollte Balu eigentlich frühestens mit 18 Monaten kastrieren lassen, naja und dann hat er sich einen Zahn abgebrochen, der unter Narkose versiegelt werden musste und da hat unser TA uns geraten alles machen zu lassen, was unter einer Narkose passieren soll, denn jede weiter Narkose trägt ein erneutes Risiko für ihn. Also haben wir ihn dann schon mit 11 Monaten kastrieren lassen. Geschadet hat es ihm allerdings nicht.
    Ich würde mich immer wieder für die Kastra entscheiden. Hätte Balu jedoch nicht so extrem auf läufige Hündinnen reagiert, hätten wir ihn auch nicht kastrieren lassen.

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